Mit dem Mittelklasse-Modell geht OnePlus durchaus interessante Wege, denn das OnePlus X ist gleich in mehrfacher Hinsicht wirklich interessant. Vor allem bei der verbauten Hardware:
Wie gesagt geht der Hersteller mit dem Android Smartphone gleich mehrere neue Wege. So kommt der vom OnePlus One her bekannte Snapdragon 801 Quad-Core-Prozessor zum Einsatz und kein aktueller 64-Bit Prozessor wie ein zuvor spekulierter MediaTek Helio X10 aka MT6795 (zum Beitrag). Praktisch gesehen dürfte das eher kein Nachteil darstellen, denn der Snapdragon 801 liefert im OnePlus X noch mehr als genug Power für die nächsten Jahre.
Definitiv neu ist das AMOLED-Panel, wodurch Farben, Kontraste und vor allem das Schwarz des Displays erheblich verbessert werden. Ob das OnePlus X zudem diverse Farbprofile bekommt, um die Darstellung des AMOLED-Panel zu beeinflussen, ist noch nicht bestätigt. Für Benachrichtigungen kann man entweder auf eine Status-LED oder die Ambient-Display-Funktion von Android 5 Lollipop zurückgreifen, die bei einem OLED-basierenden Display ihr größtes Potential besitzt.
Neu ist zudem, dass das Smartphone in der europäischen Variante alle wichtigen LTE-Bänder unterstützt – auch das oft vermisste LTE-Band 20, was in Deutschland von Vodafone und o2 Germany genutzt wird. Auf NFC muss man hingegen entgegen früherer Gerüchte (zum Beitrag) doch verzichten. Dafür ist das Smartphone Dual-SIM-fähig mit einem üblichen und gern verwendeten Nachteil: Der Hybrid-Slot erlaubt entweder zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM-Karte und eine MicroSD-Speicherkarte.
Weniger auffällig ist dabei, dass der Sensor für die 13 Megapixel Kamera nicht mehr von Sony stammt, sondern von Samsung und auf die ISOCELL-Technik aufbaut. Hinzu kommt eine Blende von f/2.2 und ein Phasenbasierter Autofokus, wodurch das OnePlus X in nur 0,2 Sekunden scharf stellen soll. 4K-Videos kann das Smartphone jedoch nicht aufnehmen.
Worin sich das OnePlus X deutlich von den bisherigen Geräten des Unternehmens unterscheidet ist das Gehäuse. In der Standard-Variante OnePlus X Onyx kommt auf der Rückseite ein schwarz getöntes Glas zum Einsatz, wodurch das Smartphone für 270 Euro ab dem 5. November bei OnePlus selbst zu haben ist. Bei dem Modell OnePlus X Ceramic hingegen setzt OnePlus auf innerhalb einiger Tage mehrfach gehärtete Keramik, die einen Härtegrad von H8.5 aufweisen soll. Kratzer sollen da keine Chance haben. Dafür ist diese Variante mit 370 Euro auch erheblich teurer.
Leider möchte man fast sagen, hält OnePlus auch im Fall des OnePlus X weiterhin an dem stark umstrittenen Invite-System der Einladungen fest. Im Fall der Keramik-Version ist das sogar ein wenig verständlich: Diese Variante ist aufgrund des Aufwands bei der Herstellung auf nur 10.000 Stück limitiert und erst ab dem 24. November zu haben. Diese benötigt dann auch einen zusätzlichen Keramik-Invite.
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