Das erfolgreichste Kickstarter-Projekt aller Zeiten ist die neue Pebble Time, obwohl man sie nicht mehr wirklich als Crowdfunding-Projekt bezeichnen kann. Insbesondere in dieser Woche hat die smarte Uhr mit dem farbigen E-Ink Display kräftig zulegen können und das ausgerechnet wegen der neuen smarten Uhr mit dem Namen Apple Watch.
Mindestens seit 2012 ist der Markt für smarte Uhren nun schon existent, als die damals neue Pebble in ihrer ersten Generation über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert wurde. Mittlerweile ist die Smartwatch nicht mehr wegzudenken und der Nachfolger Pebble Time ist schon längst an der ersten Vesion vorbei gezogen. Dabei hat das Unternehmen vor allem von einem neuen Konkurrenten enorme Schützenhilfe bekommen: Der am Montag dieser Woche vorgestellten Apple Watch.
Es war bereits davon auszugehen, dass Apple mit seiner ersten Smartwatch dem Markt an sich einen großen Schub geben würde, aber das die Pebble Time bereits dermaßen die ersten Auswirkungen zu spüren kommt, war nicht abzusehen. Zar wurde sie Ende Februar 2015 offiziell vorgestellt (zum Beitrag) und zum MWC 2015 passend die Edelstahl-Variante Pebble Time Steel. Seit dieser Woche Montag ist der Verdienst auf Kickstarter jedoch sprunghaft nach oben geschnellt und Grund dafür ist die Apple Watch.
Wie Eric Migikovsky, Gründer und CEO von Pebble Inc. gegenüber dem Investor Paul Graham erzählte, sei die Nachfrage nach der Pebble Time nach der Apple-Watch-Keynote auf mehr als das Doppelte angestiegen. Genauere Zahlen haben die Kollegen von TechCrunch ermittelt und diese zeigen, wie groß der Verdienst von Apple für die Pebble-Uhr ist.
Verdiente das Unternehmen noch am Sonntag vor der Apple Keynote im Schnitt 6.000 US-Dollar in der Stunde, stiegen die Einnahmen am folgenden Dienstag auf 10.000 US-Dollar und mittlerweile sogar auf 16.000 US-Dollar im Schnitt. Die Macher der Pebble Time haben somit alles richtig gemacht, auch wenn man sich noch immer darüber streiten kann, ob Kickstarter als Verkaufsplattform so clever war. So oder so ist die smarte Uhr mit mehr als 18, 5 Millionen US-Dollar zum aktuell mit Abstand erfolgreichsten Kickstarter-Projekt aufgestiegen.
Schaut man sich jedoch die Statistiken von Kicktraq an, dann ergibt sich ein etwas anderes Bild. Dort hat das Interesse keine merklichen Auswirkungen durch die Apple Watch genommen, sodass die Behauptung von Eric Migikovsky wieder relativiert wird. Aber wie sagt doch ein bekannte Sprichwort so schön: „Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.“
Die Pebble Time unterscheidet sich von der ersten Pebble in erster Linie dadurch, dass sie ein farbiges E-Paper Display besitzt und mit dem neuen Pebble OS die Interaktion mit einer Smartwatch versucht neu zu definieren. Interessant wäre jetzt eigentlich nur noch zu wissen, ob auch die anderen Smartwatch-Plattformen ein gesteigertes Interesse innerhalb dieser Woche verzeichnen können.
Samsung hat nun auf seinem Galaxy-Oktober-Event in Südkorea und den USA das Galaxy XR-Headset offiziell…
Anfang der Woche hat Vivo im Heimatland das als preiswert zu bezeichnende iQOO 15 präsentiert.…
Manch einer von Euch wird vermutlich schmunzeln, wenn wir wieder einmal über das Apple iPad…
Neben dem Realme GT 8 Pro, das mit austauschbaren Kamera-Arrays in runder und eckiger Form…
Noch vor dem OnePlus 15 und OnePlus Ace 6 hat nun das Schwester-Unternehmen heute das…
Bislang war der Exynos-Prozessor von Samsung eher ein Chip, welchen die werte Kundschaft gemieden hat.…
Diese Seite verwendet cookies.