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Projekt Ara: Google legt die Spezifikationen fest

Für das ambitionierte Smartphone-Projekt von Google namens Projekt Ara geht es langsam aber sicher auf die Zielgerade zu. Denn zusammen mit dem MDK in der Version 0.2 hat der Konzern aus Mountain View nun die vorerst finalen Spezifikationen des Projektes festgelegt, auf denen Modul-Entwickler aufbauen können. Der Traum des modularen Smartphones wird greifbar nahe.

Es war eine echte Sensation, als Motorola 2013 erstmals von seinen Bemühungen sprach, ein voll funktionstüchtiges Smartphone auf die Beine stellen zu wollen, bei welchem man als Nutzer selbst etliche Komponenten nach Belieben austauschen kann. Mittlerweile ist das für Projekt Ara zuständige ATAP (Advanced Technologies and Projects) Team bei Google zu Hause mit richtig viel Freiheiten und Knowhow. Nun hat der Konzern zusammen mit der Veröffentlichung des MDK Version 0.2 die finalen Spezifikationen der Plattform bekannt gegeben.

Projekt Ara nimmt Form an

So wird es wie schon auf der ersten Entwickler-Konferenz angekündigt ganze drei Größen des Hauptmoduls namens Endoskeleton geben, die sich nach der Größe des Displays richten. Los geht es mit einem 4 Zoll Display, gefolgt von der mittleren Größe mit 4,5 Zoll Display und schließlich das größte Modell mit 5 Zoll Display. Die drei Basis-Module werden allesamt zunächst von Google produziert und verkauft, während die Module für Projekt Ara von Drittentwicklern kommen sollen und über einen eigenen Online-Shop nach Vorbild des Google Play Store angeboten und verkauft werden (zum Beitrag).

Der Online-Shop für die einzelnen Module wird von Google betrieben, womit der Konzern sicherstellen will, dass die einzelnen Module auch vollkommen fehlerfrei und ohne größere Probleme funktionieren. Die Lagerung der einzelnen Module und deren Versand wird allerdings von einem anderen Unternehmen abgewickelt, zu welchem sich Google bisher nicht näher äußerte. Ein neues Detail ist eine Companion-App für Projekt Ara, mit deren Hilfe sich Informationen zu den aktuell installierten Modulen abrufen lassen und welche bei dem Wechsel bestimmter Module im laufenden Betrieb hilfreich zur Seite stehen soll. Die Vorstellung dieser Companion App soll demnächst erfolgen wie es heißt.

Denkbar wäre eine Vorstellung im Laufe des heutigen Tages, da in Mountain View ein interaktives Event stattfinden soll.

[Quelle: FutureZone.at]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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