Kategorien: AndroidNews

PuzzlePhone ist bereit für IndieGoGo-Kampagne

Auch wenn es um Projekt Ara von Google, dem modularen Smartphone derzeit sehr ruhig geworden ist, sorgt ein ähnliches Konzept namens PuzzlePhone nun für Aufsehen. Die Macher des besagten Smartphones scheinen nun tatsächlich den nächsten Schritt gehen zu wollen und das ungewöhnliche Smartphone per Crowdfunding finanzieren zu lassen.

Als Plattform ihrer Wahl hat sich das finnische Startup-Unternehmen für IndieGoGo entschieden, wo man demnächst die Crowdfunding-Kampagne starten wird. Damit hat das von Alejandro Santacreu erdachte Smartphone dem Google Ara-Projekt eine Sache voraus: Es geht langsam auf die Zielgerade zu. Wer mit zu den ersten gehören will, die ein PuzzlePhone (zum Beitrag) besitzen wollen, muss für die Crowdfunding-Kampagne 299 Euro einplanen.

Es geht voran beim PuzzlePhone

Sobald die Finanzierung der Produktion gesichert und die IndieGoGo-Kampagne erfolgreich abgeschlossen ist, wird das PuzzlePhone zu einem Retail-Preis von 599 Euro zu haben sein. Ab dem 3. November kann man sich sein Smartphone mit austauschbaren Komponenten sichern. Also durchaus lohnenswert einer der ersten Förderer zu sein.

Auch wenn es sich um ein modulares Konzept handelt, so unterscheidet sich das PuzzlePhone in einer Sache deutlich von konkurrierenden Unternehmen wie Google mit dem bekannteren Projekt Ara oder dem Fairphone 2. Anstelle jedes wichtige Bauteil einzeln austauschen und gegen beliebige andere Module auszutauschen, besteht das PuzzlePhone aus drei austauschbaren Teilen.

Das erste Teil ist das sogenannte Brain (1), welches neben dem Prozessor auch noch den RAM, den internen Flash-Speicher und die Kamera umfasst. Diese Komponenten lassen sich nur in ihrer Gesamtheit austauschen. Die zweite Komponente ist das sogenannte Spine (2), was nichts anderes als das Gehäuse mit dem Display ist. Geplant sind verschiedene Größen des Spine, um die Vorlieben für kleine, mittlere und große Smartphones abdecken zu können. Und schlussendlich gibt es dann noch das Heart (3), bei welchem es sich vom Prinzip her nur um den Akku für das Smartphone handelt.

Durch diese Modularität strebt das Startup-Unternehmen vor allem eines an: Eine höhere Nachhaltigkeit als üblich in der Smartphone-Branche. Immerhin kann sein Smartphone vom Prinzip her behalten. Anstatt es komplett weg zuwerfen tauscht man lediglich die zu langsam gewordene Komponente aus und weiter geht es. Genau derselbe Ansatz den auch das Fairphone 2 verfolgt, welches noch dieses Jahr zu haben sein wird (zum Beitrag).

[Quelle: PuzzlePhone]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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