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Redmi Note 14S offiziell mit Déjà-vu-Effekt!

In der Tschechischen Republik hat Xiaomi still und heimlich das Redmi Note 14S offiziell präsentiert. Doch wer sich die technischen Daten des Mittelklasse-Smartphones einmal genauer anschaut, wird vermutlich von einem Déjà-vu ereilt. Denn die verbaute Technik ist mit dem Redmi Note 13 Pro, welches bereits im Januar 2024 erschien, 1:1 identisch!

Redmi Note 14S und sein technischer Doppelgänger

Ohne großes Aufsehen hat Xiaomis Tochterunternehmen Redmi das neue Redmi Note 14S offiziell vorerst in der Tschechischen Republik veröffentlicht. Das Smartphone ist mittlerweile auf der tschechischen Website des Herstellers gelistet, wodurch alle technischen Details bestätigt wurden.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es sich beim Redmi Note 14S um ein völlig neues Modell handelt. Doch tatsächlich ist das Gerät nichts weiter als eine umbenannte Version des Redmi Note 13 Pro, das ursprünglich im Januar des vergangenen Jahres offiziell vorgestellt wurde.

Die einzige augenscheinliche Veränderung betrifft das Design der Rückseite, das minimal überarbeitet wurde. Technisch bleiben die Spezifikationen nahezu identisch – mit einer Ausnahme: Das neue Modell ist mit 179 Gramm etwas leichter als sein Vorgänger, der noch 188 Gramm wog. Wirklich erklären lässt sich das aber nicht. Denn die Maße 161,1 x 74,95 x 7,98 Millimeter sind ebenfalls deckungsgleich.

Ein echtes Déjà-vu-Erlebnis

Das Redmi Note 14S bietet demnach ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit einer FHD+-Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel. Die Bildwiederholrate beträgt inzwischen standardisierte 120 Hertz und wird durch Corning Gorilla Glass 5 vor Kratzer und irgendwie auch gegen Stürze geschützt.

Im Inneren arbeitet der im 6 -Nanometer-Prozess gefertigte Helio G99 Ultra von MediaTek. Der Octa-Core-Prozessor ist ein reiner 4G-Chipsatz der mit maximalen 2,2 GHz auf zwei ARM Cortex-A76-Kernen taktet. Grafische Unterstützung erhält der SoC (System on a Chip) von einer Mali-G57 MC2 GPU (Graphics Processing Unit).

 

 

Dazu gibt es 8 GB DDR4X RAM und 256 GB internem UFS2.2-Programmspeicher. Wer auf 5G-Konnektivität gehofft hat, wird hier enttäuscht – das Gerät bleibt auf LTE beschränkt. Interessanterweise hat Xiaomi nicht einmal offiziell spezifiziert, welche Version des hauseigenen HyperOS auf dem Gerät läuft.

Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich eine 200-MP-Hauptkamera, begleitet von einem 8-MP-Ultra-Weitwinkel- sowie einer 2-MP-Makro-Kamera, welche allgemein in der Praxis nur begrenzten Nutzen bietet. Die Frontkamera löst mit 16 Megapixel auf und befindet sich in einer zentralen Punch-Hole-Aussparung oben im Display.

Für eine lange Akkulaufzeit sorgt ein 5.000-mAh-Akku, der mit 67-Watt-HyperCharge per Kabel geladen wird. Eine vollständige Ladung sollte somit innerhalb kürzester Zeit möglich sein. Als biometrische Sicherheitslösung setzt Redmi auf einen optischen Fingerabdrucksensor, der direkt ins Display integriert wurde. Eine kleine, aber dennoch sinnvolle Verbesserung im Vergleich zum Vorgängermodell ist der verbesserte Schutz gegen Staub und Wasser, der nun mit IP64 anstelle von IP54 zertifiziert ist.

Preis und Verfügbarkeit des Redmi Note 14S

Das Redmi Note 14S wird in drei Farbvarianten angeboten: Blau, Schwarz und Lila. In Tschechien ist das Gerät in einer einzigen Speicherkonfiguration mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher erhältlich. Der offizielle Verkaufspreis liegt bei 5.999 CZK, was umgerechnet etwa 240 Euro entspricht.

Trotz der unscheinbaren Änderung bleibt das Redmi Note 14S im Wesentlichen dasselbe Gerät wie das Redmi Note 13 Pro 4G aus dem Vorjahr – nur unter einem neuen Namen. Hierzulande kostet das Redmi Note 13 Pro in der identischen Konfiguration 349,90 Euro. Allerdings bekommt Ihr die 5G-Variante mit einem Qualcomm Snapdragon 7s Gen 2 bei Amazon schon für 255 Euro. Muss man nicht verstehen, oder?

[Quelle: Xiaomi]
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Lino Bentzin

Hallo, ich bin Lino. Ich studiere Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin und nutze aktuell ein OnePlus 12. Meine Freundin nutzt ein iPhone 15, sodass ich auch einiges auf dem Gebiet mitbekomme. Mein Hobbys sind neben Technik-Kram, das Kochen, Eishockey, HipHop und die PS4.

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Lino Bentzin

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