Während seines „Spring Foward“-Events am Montag stellte Apple neben der finalen Apple Watch und dem neuen MacBook auch die ResearchKit-Plattform für medizinische Zwecke vor. Damit will der Konzern die Durchführung von Studien zu medizinischen Forschungszwecken deutlich vereinfachen und genau das ist bereits jetzt schon der Fall.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, konnte das Stanford University Gesundheitszentrum bereits über 10.000 neue Teilnehmer begrüßen und das sprichwörtlich über Nacht. Sehr zur Freude der Forscher, wie der medizinische Direktor der Einrichtung Alan Yeung erklärte. Normalerweise würde es über ein Jahr und mehr als 50 Einrichtungen benötigen, um diese Anzahl an Teilnehmern für eine solche Studie zusammen zu bekommen. Thema der ResearchKit-Studie sind übrigens Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.
Die erste wirkliche Studie, welche von der Open-Source-Plattform (zum Beitrag) ohne Ziel einer Monetarisierung Gebrauch macht, wird von der Stanford University in Kooperation mit der Oxford University durchgeführt. Mit der ersten von fünf bereitgestellten Apps können die Teilnehmer der Studie anonym verschiedene Fragen beantworten sowie Daten liefern, welche über die verschiedenen Sensoren des iPhone gesammelt werden. In wie weit die erhobenen Daten jedoch akkurat sind, wird sich erst mit der Zeit zeigen.
Zwar wird die ResearchKit-Plattform von den Nutzern gut angenommen, aber trotzdem sind einige Forscher skeptisch was die erhobenen Daten betrifft. Die relativ kleine demographische Gruppe der iPhone-Nutzer könnte die Daten negativ beeinflussen durch zu wenig Vielfalt. Auf der anderen Seite wird befürchtet, dass nicht alle wichtigen Daten durch eine App erhoben werden können, wie sie bei einem direkten Gespräch mit den Teilnehmern einer Studie möglich sind.
Vor allem Professor Lisa Schwartz vom Dartmouth Intitute für Gesundheitsrichtlinien und klinischer Methoden zeigt sich kritisch gegenüber ResearchKit. Ihrer Meinung nach ist auch eine Millionenfach einseitige Meinung weiterhin einseitig und lediglich Daten von Menschen zu sammeln bringt die Forschung auch nicht unbedingt voran. Schließlich lässt sich über eine App nicht feststellen, ob der Studienteilnehmer tatsächlich an der zu untersuchenden Krankheit leidet bzw. der gesuchten Zielgruppe entspricht.
Ähnlich sieht es auch Todd Sherer, CEO der Michael J. Fox Foundation zur Erforschung von Parkinson. Zwar sieht er die Plattform von Apple als einen wichtigen Schritt an, aber trotzdem glaubt er nicht, dass die traditionelle Forschung der physischen Begutachtung und Befragung deswegen aufgegeben wird. Stattdessen betrachtet er die ResearchKit-Plattform als eine neue Methode, um mehr Menschen zur Teilnahme an medizinischen Studien zu bewegen. Und genau das könnte Apple vielleicht sogar im Sinn haben und nicht mehr.
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