In diesem Artikel wird der Einfachheit halber beides unter dem Begriff Rooting zusammenfasst. Folgend beleuchten wir die Vor- und Nachteile des Rootings, erklären warum der Schutz davor so wichtig ist und erläutern, wie dieser unter Umständen gewährleistet werden kann.
Rooting ist ein technisches Verfahren, das auf Grund praktischer und „philosophischer“ Überlegungen durchgeführt wird. Aus praktischer Sicht geht es darum, mit Hilfe des Rootings Apps installieren zu können, die im Normalfall nicht zur Verfügung stehen.
Warum gibt es diese Einschränkungen?
Zum einen kann es daran liegen, dass die Plattform des Geräts den Zugriff auf nur einen einzigen App Store zulässt, zum Beispiel bei iOS. Zum anderen ist es möglich, dass die Installation einer App Zugriff auf sensible, interne Funktionen erfordert- bei Android und iOS-Betriebssystemen.
Der „philosophische“ Antrieb technisch-versierter Anwender, einschließlich der meisten White Hat-Hacker, besteht jedoch darin, den Zugriff auf alle Bereiche ihres Smartphones zu erlangen. Aus diesem Grund werden viele Android-Smartphones mit einem entsperrten Bootloader – das ist der Software-Prozess, der beim Anschalten des Telefons als einer der ersten Vorgänge gestartet wird – zur Verfügung gestellt. Doch jeder Hacker sollte bedenken, dass es sich bei Rooting um ein sehr komplexes Thema handelt. Denn dieses kann zu Problemen hinsichtlich der Systemstabilität, Software-Updates, Garantien und allem voran der Sicherheit führen.
Der Vorteil des Rootings ist gleichzeitig sein größter Nachteil: Es entriegelt den Zugang zu sensiblen Bereichen des Geräts. Deswegen stellt dies ein großes Risiko für die Privatsphäre und die Sicherheit der Plattform dar: Ein freigeschaltetes Gerät ist anfälliger für Malware.
Viele Unternehmen weigern sich daher gerootete Geräte in ihr Netzwerk einzubinden. Denn es gibt einige Arten von Malware, die gezielt gerootete Geräte als Sicherheitslücke nutzen. Andere Varianten versuchen das Telefon gar direkt selbst zu entsichern. Diese Apps sind extrem gefährlich, weil sie sich vor Anti-Viren-Programmen verstecken und es fast unmöglich ist, sie zu entfernen.
Der Schutz und das Aufspüren von Rooting ist eines der schwierigsten Katz-und-Maus-Spiele auf dem Feld der Sicherheit. Hacker sind ständig auf der Suche nach neuen Schwachstellen. Zudem werden viele Geräte gerootet, bevor sie überhaupt an den Nutzer gelangen.
Eine gut konzipierte Malware, die dem Anwender maximale Berechtigungen zur Verfügung stellt, kann sich selbst sehr leicht vor einer einfachen App zur Rooting-Erkennung verbergen. Denn diese suchen in der Regel nur nach Kennzeichen, die mit Rooting in Verbindung stehen.
Um einen Angriff am effektivsten aufzudecken, sollten Nutzer Hardware verwenden, der sie vertrauen und die den Sicherheitsaspekt ins Zentrum stellt. So wird garantiert, dass schützende Lösungen von der Hardware, über das Betriebssystem bis hin zur Ebene der Apps integriert werden.
Der einfachste Weg sich abzusichern, besteht selbsterklärend darin, das Gerät nicht selbst zu rooten. Wie dargestellt werden jedoch viele Endgeräte auch ohne das Wissen des Nutzers freigeschaltet, zum Beispiel über installierte Malware oder einen ferngesteuerten Zugriff von außen. Sowohl für den einzelnen Verbraucher als auch den IT-Administrator, der mit dem Schutz tausender Geräten beauftragt ist, gibt es einige einfach umzusetzende Möglichkeiten für den Schutz privater und Unternehmensdaten:
Einige von euch haben bestimmt schon unser heutiges Motto „BlackBerry Friday“ bemerkt. Nicht nur dass sich der Fokus unseres heutigen Tages auf das kanadische Unternehmen richtet – nein, BlackBerry hat uns da auch was zukommen lassen. Was? Zwei Smartphones. Welche? Erfahrt ihr heute zu einem späteren Zeitpunkt!
#BlackBerryFriday
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