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Samsung verzichtet vorerst auf neue Wearable Devices

Obwohl sich Android Wear und die Pebble große Marktanteile erkämpfen konnten, ist Samsung statistisch gesehen der führende Hersteller im Bereich der Smartwatches. Die auf Tizen basierenden Wearable Devices des Herstellers werden jedoch vorerst keine neuen Nachfolger in welcher Form auch immer bekommen und das hat seine guten Gründe.

Angefangen hatte alles im Jahre 2013, als passend zum Galaxy Note 3 die erste Samsung Galaxy Gear Smartwatch vorgestellt wurde. Damals lief das Gadget für das Handgelenk noch mit einem stark angepassten Android als Betriebssystem, was der Konzern letztes Jahr per optionalem Update gegen Tizen OS austauschte (zum Beitrag). Seitdem hat das aus Südkorea stammende Unternehmen eine Vielzahl an Wearable Devices auf den Markt gebracht und sich an den verschiedensten Varianten probiert.

Samsung legt eine Pause ein

Innerhalb der letzten zwei Jahre hat Samsung über sechs verschiedene Modelle seine Gear-Familie veröffentlicht, aber nun will der Konzern eine längere Zeit lang auf Neuheiten verzichten. Das heißt aber noch lange nicht, dass man nicht trotzdem an einer neuen Smartwatch mit Tizen arbeite. Young-hee Lee, Samsungs Chefin für das Marketing hat in einem Interview verraten, dass man sich dieses Mal wesentlich mehr Zeit nehmen wolle, um das perfekte Produkt zu kreieren. Ähnlich bei Sony (zum Beitrag) will man kein neues Wearable Device veröffentlichen, nur damit man etwas Neues auf dem Markt hat.

Was genau Samsung darunter versteht lässt sich nur spekulieren. Aber eines dürfte sicher sein: Man will gegen die kommende Apple Watch keinen Schnellschuss wagen, was den Hinweis auf die Perfektion des Gadgets erklären dürfte. Einer der häufigsten Wünsche von Smartwatch-Besitzer ist schließlich der größte Schwachpunkt aktueller Vertreter und das ist die relativ kurze Akku-Laufzeit. Da kann auch eine komplett eigenständig nutzbare smarte Uhr wie die Gear S nicht viel retten:

[Test] Samsung Gear S – nicht rund sondern curved!

Die meisten Smartwatch-Modelle müssen nach spätestens zwei Tagen wieder an die Steckdose, weswegen die Pebble und deren Nachfolger Pebble Time so erfolgreich sind: Sie halten mindestens 7 Tage, die Pebble Time Steel sogar satte 10 Tage. Genau das sollte das Ziel von Samsung sein und am besten noch die Öffnung für alle Android Smartphones (zum Beitrag), anstelle nur aufgewählter Galaxy-Modelle. Aber gut: Man wird ja noch träumen dürfen.

[Quelle: Wall Street Journal | via Caschys Blog]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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