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SolidEnergy kreiert besseres Akku-Modul für Projekt Ara

Eines der ambitioniertesten Projekte der vergangenen Jahre dürfte das von Motorola ins Leben gerufene Projekt Ara sein. Das Smartphone zum selber zusammenbauen soll noch dieses Jahr in den öffentlichen Härtetest gehen, aber dazu braucht es auch eine größere Auswahl an Modulen. Unter anderem eines mit einem besonders langlebigen Akku.

Während es in der PC-Landschaft schon seit Jahrzehnten zur Normalität gehört, dass man bestimmte Komponenten (fast) frei nach Belieben austauschen kann, ist das bei einem Smartphone nicht möglich. Eben das will Google bzw. die verantwortliche Abteilung ATAP (Advanced Technologies and Projects) erreichen und ist damit auf einem sehr guten Weg. Projekt Ara wächst und gedeiht prächtig, was auch für die unterstützenden Entwickler gilt. Immer mehr beschäftigen sich mit der Entwicklung neuer Module.

Optionales Akku-Modul für Projekt Ara

So wie das Unternehmen SoldEnergy, welches sich auf die Erforschung effizienterer Akku-Technologien spezialisiert hat. Eben jenes Unternehmen arbeitet den eigenen Angaben zufolge an einem Akku-Modul, welches einerseits die Ausdauer des Projekt Ara Prototypen enorm verbessern soll, bzw. dieselbe Energie wie der Standard-Akku in einem wesentlich kleineren Modul unterbringen. Dass das Unternehmen die erst vor wenigen Tagen vorgestellte neue Technologie für eine wesentlich höhere Energiedichte nutzt, liegt dabei fast auf der Hand.

Die SolidEnergy-Zellen selbst sind aus Solid Polymer Ionic Liquid (SPIL) gefertigt, anstelle der sonst üblichen Graphit- bzw. Silizium-Anoden. Die besonders dünne Metall-Anode ist dabei von einem nicht entflammbaren und nicht-flüchtigem Elektrolyt umgeben, was laut dem Unternehmen zu einem nahezu Anoden-freien Design verhilft. Das Ergebnis: Ein ist nur noch gut halb so groß bei gleich bleibender Energiekapazität wie herkömmliche Akkus. Die Leistung des Prototyps soll bei 1.200 Wattstunden pro Liter liegen, während typische gleichgroße Akkus auf lediglich 600 Wattstunden pro Liter kommen.

Laut Dr. Qichao Hu des MIT ermöglicht ein solcher Akku einen deutlich praxistauglicheren Einsatz des Projekt Ara Smartphones, weswegen das Google-Projekt auch als erstes Smartphone von der neuen Akku-Technologie profitieren darf. Allerdings befindet man sich zusätzlich bereits mit den großen Smartphone-Herstellern in Gesprächen, sodass eventuell die ersten Geräte schon dieses Jahr mit der neuen Technologie ausgerüstet werden könnten.

[Quelle: Forbes]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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