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Sonavation: Gorilla Glass wird zum Fingerabdruck-Sensor

Das nicht allzu bekannte Unternehmen Sonavation aus dem sonnigen Kalifornien ist vermutlich den wenigsten ein Begriff, aber das könnte sich in Zukunft erheblich ändern. Ausgerechnet die mit dem iPhone 5s im Massenmarkt wieder populär gewordenen Fingerabdruck-Sensoren könnten dem Unternehmen nun zu neuen Ruhm gereichen: Das Unternehmen plant in naher Zukunft Fingerprint-Sensoren kurzerhand in Corning Gorilla Glass-Displays zu verbauen.

Möglich macht das eine von Sonavation selbst entwickelte Technologie auf Basis von 3D-Ultraschall, dass das gesamte Display-Panel inklusive Corning Gorilla Glass zum großformatigen Fingerabdruck-Sensor mutieren lässt. Ein eigener Sensor unterhalb des Displays wie im Samsung Galaxy S6, OnePlus 2 oder auf der Rückseite des Honor 7 sind damit nicht mehr nötig. Das wirkliche Potential der Technologie liegt aber nicht zwangsläufig in einem Smartphone der nächsten Generation.

Biometrie für alle Dank Sonavation

Denn durch die Integration der Technologie in ein Display-Panel selbst lassen sich nicht nur die Herstellungskosten senken: Die Erfindung von Sonavation könnte auch in Smartwatches, Tablets oder diversen Internet-of-Things-Geräten zur Authentifizierung des Besitzers Einzug halten. Bevor dies jedoch Realität wird, muss sich die Ultraschall-3D-Technologie im Einsatz bewähren. Das bedeutet, dass die Erkennung nicht nur möglichst fehlerfrei erfolgt, sondern auch zügig.

Sonavation selbst ist von seiner Sensoren-Lösung überzeugt, welche akkurat und zuverlässig funktioniert. Selbst Feuchtigkeit, Schmutz oder Öl soll die Leistungsfähigkeit nicht großartig verschlechtern und das wäre ein wirklich nicht zu verachtender Punkt. Derartige Störungen in der Oberfläche können andere Sensoren in Smartphones zum Erkennen von Fingerabdrücken erheblich beeinträchtigen. Genau das soll bei Sonavation jedoch nicht der Fall sein.

Natürlich stellt man sich nun die Frage, wann denn nun mit den ersten Geräten wie einem Smartphone zu rechnen ist, in denen ein Display mit der Ultraschall-3D-Technologie von Sonavation verbaut ist. Festhalten lässt sich, dass die Technik auf reges Interesse bei den Herstellern stoßen könnte und in ein paar Jahren der Fingerabdruck-Sensor von Sonavation bereits nicht mehr wegzudenken ist.

[Quelle: Sonavation]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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