Die NASA hat ihre Raumfahrt-Programme mit dem Space Shuttle bekanntlich 2011 aufgegeben, was für neue Projekte wie der Falcon-Rakete von SpaceX eine Chance geben könnte. Bisher verliefen die Tests der Falcon-Ingenieure nicht gerade rund, aber Elon Musk hat bereits ein neues Ziel vor Augen und einen kräftigen neuen Investor: Google.
Geht es nach der Online-Branche, dann sollte Internet für wirklich jeden Menschen auf der Welt zur Verfügung stehen, egal wo sich dieser gerade aufhält. Sowohl Google als auch Facebook haben bereits medienwirksam eigene Versuche unternommen, diese Wunschvorstellung in die Tat umzusetzen, wobei die Kontrahenten unterschiedliche Ziele verfolgen. Während Facebook es mit Drohnen von Titan Aerospace versucht – welches mittlerweile zu Google gehört (zum Beitrag) – setzt der Suchmaschinenbetreiber auf unerwartet gute Ballons im Rahmen von Project Loon. Und neuerdings auf SpaseX wie es nun heißt.
das von Elon Musk gegründete Raumfahrtunternehmen entwickelt in erster Linie zwar eine wiederverwendbare Träger-Rakete für deutlich kostengünstigere Raumflüge als bisher, aber nebenbei beschäftigt man sich auch mit nützlicheren Projekten. Zum Beispiel ein auf Satelliten basierendes Internet, wofür SpaceX zwei neue große Investoren finden konnte. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, sind sowohl Google als auch Fidelity mit zusammen 1 Milliarde US-Dollar in das Projekt eingestiegen und besitzen damit 10 Prozent an dem Unternehmen. Der Marktwert von SpaceX beträgt somit 10 Milliarden US-Dollar. Genau die Summe, die insgesamt für den Aufbau des Satelliten-Netzwerks veranschlagt wird.
Das Ziel der Unternehmung ist es, in etwa 1.200 km Höhe ein Netzwerk aus rund 700 Satelliten aufzubauen, welche ein schnelles Internet auf de ganzen Welt ermöglichen sollen. Üblicherweise sind Satelliten in einer noch größeren Umlaufbahn, was jedoch auch seine Nachteile hat. Durch die geringere Höhe erhofft sich SpaceX kürzere Signallaufzeiten, was wiederum zu einer schnelleren Übertragung führt. Ein weiterer Schritt zur Verkürzung der Wegstrecke ist neben der Kommunikation mit Bodenstation auch die Kommunikation der Satelliten untereinander. Durch die optische Signal-Übertragung per Laser würde zudem weniger Funkbandbreite benötigt, was ebenfalls einen Geschwindigkeitsschub für das Vorhaben von SpaceX bringen soll.
Allerdings gibt es bereits ambitionierte Konkurrenz für das Vorhaben. Der ehemalige Google-Mitarbeiter Greg Wyler plant mit seinem Unternehmen Oneweb ebenfalls ein Satelliten-gestütztes Netz mit rund 648 Satelliten. Er hat als Partner unter anderem Qualcomm gewinnen können für die Technik und Virgin Galactic als Transporteur für die Satelliten ins All. Dabei hat das Projekt von Oneweb einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem SpaceX-Vorhaben: Mit rund 2 Milliarden US-Dollar ist es nicht nur günstiger, sondern besitzt den Großteil der nötigen Funkfrequenzen bereits.
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