Messenger wie WhatsApp, GTalk, iMessage (ja, auch das wird genannt) oder Skype und Co., sie alle werden von Millionen Nutzern weltweit genutzt. Kein Wunder, schließlich sind Datentarife mit einigermaßen ausreichendem Volumen verfügbar, wenn auch in Deutschland mitunter ziemlich teuer für ein Gigabyte. Und dennoch erfreuen sich Messenger großer Beliebtheit, was sich erstmals auch statistisch niederschlägt.
Die SMS als solche existiert bereits seit 1992, als der Ingenieur Neil Papworth am 3. Dezember 1992 mit „Merry Christmas“ die erste SMS zu Vodafone Großbritannien verschickte. Seit damals hatte der Short Message Service (SMS) einen rasanten Aufschwung genommen und wurde unter anderem zum Liebling der Jugend. Lange Zeit galt die SMS als der große Umsatzbringer für die Mobilfunkanbieter aber das hatte sich spätestens mit bezahlbaren Datentarifen, Smartphones und Messengern geändert. Die Kommunikation über einen Messenger wie eben WhatsApp ist deutlich preisgünstiger und bietet deutlich mehr Möglichkeiten, wie beispielsweise der Bilderversand. Kein Wunder also, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis die Messenger-Nutzung die SMS in Sachen Nachrichtenanzahl überholen würde.
Tja und letztes Jahr war es dann laut dem Marktfoschrungsunternehmen Informa soweit: Im Jahre 2012 wurden deutlich mehr Nachrichten über Messenger verschickt, als per klassischer SMS. In Zahlen ausgedrückt sind das etwa 19 Milliarden Nachrichten via WhatsApp und Co., während im selben Zeitraum „lediglich“ 17,6 Milliarden SMS weltweit verschickt wurden. Für Netzbetreiber und deren „Cash Cow“ SMS eine unschöne Entwicklung, kostet eine SMS doch nach wie vor zwischen 9 und 19 Cent pro SMS. Laut Informa ist die Entwicklung des SMS-Aufkommens schon seit längerer Zeit rückläufig, wovon eben Messenger-Dienste die Nutznieser sind. Laut dem Marktforschungsunternehmen Ovum hätten im letzten Jahr die Netzbetreiber dadurch beispielsweise über 23 Milliarden US Dollar weniger Umsatz erwirtschaften können.
Informa unterdessen schätzt, dass bis zum Jahr 2014 täglich bis zu 50 Milliarden Nachrichten über allerlei Messenger-Dienste verschickt werden, während lediglich mit 21 Milliarden SMS kommuniziert wird. Diese zahlen zeigen zwar den langsamen Niedergang der SMS aber tot ist diese deshalb noch lange nicht. Denn eine Tatsache darf man bei dieser Statistik nicht außer Acht lassen: Nicht jeder hat die Möglichkeit, einen Messenger zu nutzen, insbesondere diejenigen, die noch ein klassisches Handy anstatt eines Smartphones nutzen. Und noch einen unschlagbaren Vorteil kann die SMS vorweisen: Sie ist das einzige wirklich Plattform-übergreifende Kommunikationsmittel abseits des Telefonats. Insofern sollen die Einnahmen der Mobilfunkanbieter bis zum Jahre 2016 dennoch von derzeit 115 Milliarden US Dollar auf knapp 127 Milliarden US Dollar wachsen.
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