Spätestens mit der im großen Stil beworbenen Galaxy Gear im letzten Jahr ist das Thema SmartWatch auch im Massenmarkt angekommen. Dabei ist die Geräteklasse mit den intelligenten Uhren schon etwas länger vorhanden, denn eines der ersten Geräte war Anfang 2013 die Pebble SmartWatch. Ob sich das Urgestein der Wearable Devices auch heute noch gegen die Konkurrenz behaupten kann, soll unser Test zeigen.
Ansonsten kann sich die Verarbeitung der Uhr wirklich sehen lassen, was man angesichts eines Preises von knapp 200 Euro auch erwarten kann. Das Gehäuse selbst besteht aus Polycarbonat, während das (wechselbare!) Armband aus einem Gummiartigen Material besteht. Und leicht ist die Pebble! Verdammt leicht, man merkt kaum dass man die SmartWatch um sein Handgelenk trägt und das ist wirklich angenehm.
Die Inbetriebnahme der Pebble ist denkbar einfach. Bevor es losgeht muss eine App zur Kommunikation auf dem Smartphone installiert sein, die es kostenlos im Google Play Store gibt. Nun muss lediglich Bluetooth am Smartphone aktiviert werden und schon sollte die Pebble SmartWatch zum koppeln gefunden werden. Das war es schon und die Uhr ist grundsätzlich einsatzbereit. Clou ist das sie sowohl mit Android als auch iOS funktioniert, eine kleine weitere Sensation im Sortiment der SmartWatches.
Diese Software wird auch in Zukunft für Einstellungen, Watchfaces oder zu installierende Apps verwendet.
Welche Apps auf der Pebble SmartWatch landen wird mit dem zugehörigen App-Manager bestimmt, den es kostenlos für iOS und Android gibt. Interessanterweise können Apps direkt in den Manager heruntergeladen werden, ohne das diese direkt auf der Uhr selbst landen.
Von Haus unterstützt PebbleOS die Anzeige von Anrufen, Nachrichten und E-Mails. Wer Benachrichtigungen für weitere Apps haben will wie beispielsweise WhatsApp oder einen anderen der vielen Messenger, der braucht zusätzlich den Pebble Notifier. Ansonsten sind im System ein Wecker vorhanden und ein Mediaplayer zum Steuern der Musikwiedergabe am Smartphone.
Da die Entwickler der SmartWatch diverse Sensoren in das Gehäuse integriert haben, lässt sich die Pebble sehr gut als Schlaf-Tracker einsetzen oder als Pedometer. Entsprechende Apps gibt es zur Genüge im App Store für die Pebble.
Zur CES 2014 Anfang des Jahres kündigten die Entwickler mit der Pebble Steel ein neues Modell an, welches sich lediglich durch ein eleganteres Stahl-Gehäuse von der originalen Uhr unterscheidet.
Leider ist die Beschaffung für uns in Deutschland die größte Hürde. Obwohl seit mehr als einem Jahr frei verkäuflich, haben es die Macher nach wie vor nicht geschafft ein CE-Zertifikat zu beantragen und den für Europa bestimmten Modellen beizulegen. Wer sich also auf das Abenteuer einlässt muss damit rechnen, dass seine Uhr am deutschen Zoll hängen bleibt. Es sei denn man kauft sich die Pebble wie wir bei dem Online Händler MobileFun.de. Hier gibt es alle Farben und Materialien. Selbst ein extra Original Ladekabel (eines ist immer dabei) gibt es entgegen mancher Foren hier.
| Wertung | |
|---|---|
| Bedienung | 4/5 |
| Funktionalität | 5/5 |
| Tragekomfort | 5/5 |
| Verarbeitung | 4/5 |
| Preis | 4/5 |
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Die pebble ist die neste Uhr die man im mom bekommen kann.
Ich habe meine auch von mobifun.de
Mich überzeugt die Pebble vor allem auch durch die farblichen Variationen. Nicht jeder möchte seine Uhr in schwarz oder Metall. Das der Akku so lange hält ist ebenfalls top, reicht schon, dass ich für's Smartphone immer ein Ladekabel mit mir herumtrage. Im Vergleich zu Apple und Co. ist auch der Preis absolut konkurrenzfähig.