Messenger gibt es etliche auf dem Markt, die um die Gunst der Nutzer buhlen. Platzhirsch WhatsApp macht dies mit umfangreichen Chat-Funktionen, Viber will das mit kostenlosen VoIP-Anrufen schaffen und der kik Messenger beispielsweise durch diverse Social-Funktionen und eBuddy XMS mit einem Desktop-Client. Nun kommt der nächste Messenger auf Android zu, der es auf seine Art versuchen will.
Und diese Art dürfte so manchem wirklich gefallen, denn das ganz große Merkmal von Threema ist dessen Verschlüsselung der Nachrichten. Sicherlich, hike bietet mittlerweile ebenfalls eine 128 Bit starke Verschlüsselung an aber Threema geht die Sache doch ein wenig anders an. Indem die Ver- und Entschlüsselung direkt auf dem jeweiligen Gerät stattfindet, sozusagen eine „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“. Dazu machen sich die Programmierer die asymmetrische Kryptografie zu Nutze, sodass nur der Empfänger in der Lage ist, die gesendete Nachricht zu lesen. Die Macher betonen daher voller Stolz, dass keine dritte Person die übermittelten Nachrichten lesen kann, noch nicht mal wenn diese auf den Servern von Threema liegen. Und dann findet noch vor dem Senden eine weitere Verschlüsselung statt, damit Hacker im selben Netzwerk nicht auch noch die ausgehenden Datenpakete durchwühlen können.
Ähnlich wie beim Marktführer WhatsApp werden die eigenen Kontakte mit den Threema-Servern abgeglichen um zu sehen, wer überhaupt bereits Threema verwendet. Ist der Kontakt hinzugefügt, gibt es ganze drei Sicherheitsstufen, die ein Kontakt haben kann. Die höchste Stufe hat die Farbe grün aber dafür ist auch einiges nötig, um diese Stufe zu erreichen. So muss der Gegenüber mit seinem Gerät via Threema einen QR-Code von eurem Threema-Account einscannen, inklusive eines öffentlichen Schlüssels. Das soll dazu dienen, dass ihr den jeweiligen Chat-Partner auch wirklich getroffen habt, ein maximales Maß an Vertrauen also gegeben sein sollte.
Noch ist Threema bisher nur für iOS erhältlich aber im Frühjahr soll spätestens der Client für die Android-Plattform folgen. Wer am Beta-Test für Android teilnehmen will, der kann sich an dieser Stelle dafür registrieren. Also noch etwas Zeit, damit sich die Konkurrenz wie beispielsweise hike darauf einstellen können. Aber was haltet ihr eigentlich von solchen Sicherheitsmaßnahmen, wie Threema sie nutzt? Sind sie sinnvoll, ist das bei einem Messenger eigentlich sinnfrei oder nutzt ihr keine Messenger außer GTalk? Teilt uns eure Meinung zu diesem Thema mit.
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Etwas anderes sollte man erst gar nicht einsetzen dürfen.
Super das es so was endlich bald auf Android geben wird