Eine der wirklichen Überraschungen letztes Jahr auf der Consumer Electronics Show 2012 in Las Vegas war nicht irgendein Gerät der großen und bekannten Marken. Nein, diese Show hatte das WikiPad den Großen der Branche gestohlen denn ein Tablet mit Android für Gamer? Und das auch noch mit echten physischen Tasten zur Steuerung von Spielen? Das war in der Masse der Neuvorstellungen dann doch eine echte Neuheit damals.
Seit damals ist über ein Jahr vergangen und das Wikipad ist noch immer nicht zu haben. Zwischenzeitlich hat das überhaupt nichts mit dem Online-Lexikon zu tun habende Tablet einiges an Überarbeitung erfahren, zum Beispiel wurde das noch auf der CES 2012 verbaute 8″ große FullHD-Display mit stereoskopischer 3D-Funktion gegen ein üblicheres 10″ HD-Display ohne 3D getauscht und sollte ab Oktober in Amerika zu haben sein. Allerdings hatten die Macher des Wikipad dann doch noch erhebliche Probleme mit dem Tablet gehabt, weshalb das Wikipad nochmals verschoben werden musste.
In der Zwischenzeit wurde das 499 US Dollar teure Tablet mit 10″ Display sogar komplett eingestampft, nur um jetzt als kleineres Modell mit 7″ Display wie Phönix aus der Asche wieder aufzuerstehen. Das dürfte sich vor allem auf das Gewicht und die Handlichkeit auswirken, wobei auch der Preis von nun nur noch 249 US Dollar sicherlich den einen oder anderen Käufer ansprechen dürfte. Davon abgesehen hat sich erfreulicherweise kaum etwas beim Rest der Technik getan, soweit diese kommuniziert wurde:
Beibehalten haben die Macher des Wikipad den abnehmbaren Controller-Aufsatz, sodass das Wikipad auch als ganz normales Tablet zum Surfen und dergleichen genutzt werden kann. Interessant dürfte allerdings sein, ob das „neue“ Wikipad wie das „alte“ Wikipad einen 1,4 GHz starken Tegra 3 T30S nutzen wird, oder ob ein günstigerer weil geringfügig schwächerer Tegra 3 Ableger wie im Nexus 7 zum Einsatz kommt.
Das allerdings ist fast schon belanglos angesichts der Tatsache, dass überhaupt erstmal auch entsprechend unterstützte Software für Wettbewerber wie das Wikipad vorhanden sein muss. Denn viele Spiele bieten von Haus aus kaum Gamepad-Unterstützung an, sodass man mit kleinen Tools wie beim Archos Gamepad tricksen muss. Außerdem begnügen sich die meisten Neuentwicklungen auf die Steuerung per Touchscreen. Sollte sich das aber mal ändern, könnte das Wikipad und Konsorten ein echter Game-Changer werden.
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Hmm. Jetzt fehlt nur noch ein Link zum Produkt / Hersteller, oder?
Statt nur auf die eigenen Seiten zu verlinken... ...denn dazu hätte das Tag "wikipad" unterm Text wohl auch gereicht...
Grüße!
Ups, sorry. Hatte den Link unten rechts übersehen. Aber im Text wäre auch schön gewesen.
Also nix für ungut :-)