Wearable Devices werden von vielen Branchenbeobachtern und Herstellern als das nächste große Ding bezeichnet, wozu beispielsweise Google Glass oder die Smart Watches gehören. Gerade letztere scheinen sich gefühlt gerade zu explosionsartig zu vermehren, da fast monatlich eine neue Uhr auftaucht. Was jedoch alle gemeinsam haben: Der Akku solcher Uhren hält meist nicht allzu lange durch.
Das wissen auch die Macher hinter der AGENT Smart Watch und versuchen das Problem mit der begrenzten Ausdauer hauptsächlich durch besonders Energie-effiziente Hardware anzugehen. Der wechselbare Akku, was ebenfalls ein Novum bei Smart Watches darstellt, soll im reinen Uhrenbetrieb bis zu 30 Tage durchhalten, während es im Smart-Watch-Modus immerhin erfreuliche 7 Tage sein sollen. Die Ansätze und Features der AGENT Smart Watch jedenfalls haben so viele Baker bei Kickstarter überzeugt, dass das Projekt innerhalb der ersten 24 Stunden das Spendenziel von 100.000 US Dollar erreichte. Dennoch ist mehr nie verkehrt.
Gerade die anfangs hochgelobte Pebble Smart Watch gilt als eines der Erfolgsprojekte im Bereich der Crowdfunding-Kampagnen schlechthin, haben die Macher dieser Uhr immerhin die 10-Millionen-Marke knacken können. Die AGENT Smart Watch scheint nun auf einem ähnlich guten Weg zu sein, denn die magische Marke von 1 Million US Dollar wurde nun zum Ende der Spendenkampagne hin geknackt. Auch wenn das 128 x 128 Pixel auflösende 1,28″ Display nicht zu den Besten zählt, bietet der ARM Cortex M4 Prozessor mit 120 MHz Takt ordentlich Potential für eine lange Laufzeit und das dürfte vermutlich ein nicht gerade unwichtiger Punkt für den geplanten Einsatz einer solchen Smart Watch sein. Zumal die Uhr sowohl mit iOS als auch Android und Windows Phone via Bluetooth 4.0 kommunizieren kann.
Beim Betriebssystem der Uhr setzen die Macher des Projektes AGENT Smart Watch auf die Eigententwicklung AGENT OS 1.0, welche unter anderem das .NET Micro Framework 4.3 von Microsoft beinhaltet. Dadurch soll es vor allem Entwickler einfacher beim Schreiben von Programmen gemacht werden, da die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2012 mit C# unterstütz wird. Für die Kommunikation mit speziellen Smartphone-Apps können aber auch die Programmiersprachen Objective-C, C# oder Java genutzt werden, um die AGENT Smart Watch als Zweit-Display ansprechen zu können. Aber auch ein alter Vertreter der Smart Watches hat vor Kurzem ein kleines Aufflackern seines Daseins erleben können: Die SmartWatch von Sony Mobile.
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