Manchmal müssen sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten für neue Technologien mit zahlreichen Versuchen gefunden werden, wie es zum Beispiel bei der Alcatel E-Card der Fall ist. Zwar gibt es mit dem YotaPhone bereits den Versuch ein Display auf Basis der E-Ink-Technologie in ein Smartphone zu integrieren, aber die Idee von Alcatel hat auch was für sich.
Auch wenn Google mit Android L und Project Volta einiges unternimmt, um den Stromhunger mancher Apps signifikant zu senken, so ist doch nach wie vor das Display der größte Stromfresser in einem Smartphone. Daher experimentiert so manches Unternehmen bereits mit Smartphones die ein E-Paper Display wie zum Beispiel das russische Unternehmen Yota Devices. Deren YotaPhone und der Nachfolger YotaPhone 2 haben jeweils auf der Rückseite ein solches Display, wo dauerhaft und mit quasi keinem Energieverbrauch Informationen angezeigt werden. Auch die Pebble SmartWatch arbeitet mit einem solchen Display aber was wäre, wenn man jedes Smartphone mit solch einem Display nachträglich ausrüsten könnte?
Genau um solch ein Gadget handelt es sich mehr oder weniger bei der Alcatel E-Card, an welchem das Unternehmen derzeit forscht und entwickelt. Bereits auf der CES 2014 wurde ein ähnliches Konzept namens Alcatel Magic Flip gezeigt, was so ziemlich als der technische Vorgänger betrachtet werden kann. Das Besondere an der E-Card ist zunächst deren Größe: Das E-Paper Display hat eine Diagonale von 4 Zoll und empfängt seine Inhalte via Bluetooth von einem Android-Smartphone, idealerweise natürlich von einem Alcatel One Touch. Es wäre jedoch technisch kein Hindernis, dass andere Modelle ebenso als Quelle dienen.
In einen nun aufgetauchten Video zeigt Alcatels Senior Sales Account Manager Michael Zhou besagte Alcatel E-Card live in Aktion und wie man sich das Gadget vorstellen kann. Über eine spezielle App lassen sich zum Beispiel Bücher auf das Gerät übertragen und auf dem E-Paper Display konsumieren, während das Smartphone ausgeschaltet in der Hosentasche schlummert. Für Leseratten ein ungemein praktisches Tool und, gerade wegen der handlichen Größe sozusagen jederzeit einsetzbar. So richtig interessant würde die Alcatel E-Card werden, wenn es eine offene API-Schnittstelle für Entwickler gäbe, sodass jeder das E-Paper Display ansteuern könnte wie bei Yota Devices.
Hach ja, schöne Welt der neuen Technik-Spielzeuge.
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