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[Update] Amazon: Kindle Fire, Kindle Fire HD und Kindle Fire HD 7

Nun ist die Katze also aus dem Sack und Amazon um ein Gerüchtethema ärmer. Die Rede ist natürlich vom neuen Kindle Fire, dem in Amerika bestverkauften Tablet mit Android als Betriebssysstem. Wie im Vorfeld erwartet, hat der ehemalige Buchhändler gleich zwei neue Modelle vorgestellt, von denen eines ein Refresh ist und das andere ein echter Knaller.

Zuerst zum kleinen Bruder des Zweiergespanns, dem normalen Kindle Fire. Hier hat sich zum Vorgänger nicht allzu viel getan, wie ein kleiner Blick auf das Datenblatt verrät. Der RAM wurde auf 1 GB verdoppelt, ein stärkerer Akku sorgt für mehr Puste und der verbaute Prozessor neuerer Generation soll nun etwa 40% flotter unterwegs sein. Die große Überraschung am neuen Kindle Fire ist hingegen der Preis, der mit 159 US Dollar sogar noch unter den 199 US Dollar des Vorgängers liegt. Ob das Kindle Fire allerdings nun endlich auch seinen Weg nach Europa findet, wissen wir nach wie vor nicht.

Wesentlich interessanter ist der große Bruder des Kindle Fire namens Kindle Fire HD. Und groß trifft es wirklich auf den Kopf, denn das 8,9″ große Display kann mit einer FullHD-Auflösung von 1.920×1.200 Pixel aufwarten! Etwas zu optimistisch vielleicht bewirbt Amazon den verbauten OMAP4470 als performanter wie der Tegra3 von NVIDIA. Ob das der Wahrheit entspricht, können wir mangels passender Gerätschaften leider nicht überprüfen.

  • 8,9″ FullHD Display mit 1.920×1.200 Pixel
  • OMAP4470 Dualcore mit gerüchteweise 1,7 GHz
  • 1 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • Dualband WLAN (2,4 und 5 GHz, zwei Antennen und MIMO-Technologie), Bluetooth, HDMI
  • HD-Frontkamera
  • Stereo Lautsprecher

Doch nicht nur in Sachen Hardware rüstet sich Amazon gegen Google und Konsorten, auch bei der Software legt der Handelskonzern zu. Zum Beispiel bei der Whispersync genannten Technologie, welche Daten von Apps in der Cloud abspeichert und mit den verbundenen Geräten synchronisiert. Ein Einsatzzweck sind Spielstände, sodass auf allen verbundenen Geräten man an der zuletzt gespielten Stelle fortsetzen kann. Ebenso haben die Entwickler bei Amazon optimierte Clients für Facebook, eMails und Skype entwickelt. Ebenfalls neu ist die Kindersicherung und grundlegende administrative Optionen. Dem Kindle Fire HD vorbehalten ist. Mit X-Ray werden Informationen zu Büchern, Filmen und Fernsehserien angezeigt.

Damit ist aber noch nicht Schluss, denn Amazon hat noch das Kindle Fire HD 7 aus dem hut gezaubert. Bis auf die Displaygröße und Auflösung gleichen sich beide Tablets wie eineiige Zwillinge. Das Fire HD 7 besitzt einen namensgebendes 7″ Display mit 1.280×800 Pixel Auflösung. Und kostet mit 199 US Dollar exakt 100 US Dollar weniger wie der große Bruder. Eine LTE-Version des Kindle Fire HD wird es für 499 US Dollar geben, nur für den europäischen Markt steht noch ein großes Fragezeichen in der Luft.

 

Update

Amazon hat nun endlich auch ein Einsehen mit uns Europäern, denn sowohl das Kindle Fire HD als auch das normale Kindle Fire zweiter Generation werden ihren Weg nach Deutschland finden. Dabei tauscht Amazon in Sachen Preis lediglich das Währungszeichen, womit folgende UVP-Preise für die beiden Tablets gelten:

  • Kindle Fire (zweite Generation): 159 Euro
  • Kindle Fire HD (16 GB): 199 Euro
  • Kindle Fire HD (32 GB): 249 Euro

Am 25. Oktober erfolgt der hiesige Verkaufsstart beider Tablets, zusätzlich sind je ein kostenloser Probemonat bei Amazon Prime und Lovefilm enthalten im Kaufpreis. Allerdings wäre es noch wichtig zu wissen, ob die Mitgliedschaften automatisch gekündigt werden oder einfach zu den üblichen Konditionen weiterlaufen. Es lässt sich aber bereits jetzt schon absehen, dass Amazon den Spielball von Google parieren will und auch wird. Immerhin sind 249 Euro für ein FullHD-Display und 32 GB internem Speicher schon eine extreme Kampfansage in Richtung Nexus 7. Wir dürfen gespannt sein wie Google reagieren und was der Rest der Tablet-Hersteller machen wird. Nur eines kann man jetzt schon sagen: Die Gerätepreise werden purzeln.

[Quellen: The Verge (1)(2)(3)]
[Bildquelle: The Verge]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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