Seit vergangene Nacht verteilt Apple das WatchOS-Update auf die Version 5.2. Damit schaltet nach einer langen Wartezeit Cupertino die EKG-Funktion der Apple Watch Series 4 auch in Deutschland frei.
Auf der Apple Keynote im September 2018 war die neue EKG-Funktion der Apple Watch Series 4 das Highlight der Veranstaltung. Die WatchOS-Uhr bietet nun ein Alleinstellungsmerkmal zu allen anderen Smartwatches da draußen. Doch die Enttäuschung saß tief, als bekannt wurde das Deutschland zwar die neue Apple Uhr kaufen kann, die EKG-Funktion (Elektrokardiographie) nur in den USA funktionieren wird. Seinerzeit beruhigte das Unternehmen die Kunden mit einem Update noch im gleichen Jahr. Bis heute mussten wir warten. Nun ist es aber soweit und das WatchOS-Update auf die Version 5.2 katapultiert Besitzer der Apple Watch Series 4 zu Träger eines Medizinproduktes.
Wer das Update bereits erhalten und installiert hat, muss die Funktion in der Health-App aktivieren. Falls die Aufforderung nicht automatisch erscheint, findet ihr die Einstellung unter „Daten“ > „Herz“ > „Elektrokardiogramm (EKG)“.
Wer nun ein erstes Elektrokardiogramm erstellen will, öffnet die neue EKG-App, legt den Arm an dem die Apple Watch getragen wird auf den Tisch oder Schoß und hält (nicht drücken) 30 Sekunden lang die Krone der Uhr um den Stromkreis zu schließen. Nach der Messung bietet Apple die Möglichkeit etwaige aktuelle Symptome als Memo hinzuzufügen. Dann auf „Sichern“ und die Ergebnisse werden auf das verbundene iPhone übertragen und können ausgewertet werden.
Auf Wunsch bietet Apple die Möglichkeit das EKG-Ergebnis als *.pdf-Datei zu speichern. Die Apple Watch Series 4 bietet Ergebnisse zu dem Sinusrhythmus, dem Vorhofflimmern sowie die Herz-Frequenz und -Rhythmus an sich. Apple weist darauf hin, dass das erstellte EKG keine Schlaganfälle oder Blutgerinnsel feststellen kann. Ebenso wenig dient es zum Erkennen von Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder ein zu hoher Cholesterinspiegel. Bei Herzrhythmusstörungen oder Schmerzen im Brustkorb, empfiehlt das Unternehmen immer den Arzt zu konsultieren.
Der erstellt dann ein 12-Kanal-EKG, während die Apple Watch lediglich ein 1-Kanal-EKG erstellt. Wie präzise die EKG-App funktioniert, wurde bei klinischen Tests mit ungefähr 600 Testpersonen überprüft. Dabei wurde eine Genauigkeit von 99,6 Prozent für die Klassifizierung als Sinusrhythmus und eine Empfindlichkeit von 98,3 Prozent für die Klassifizierung als Vorhofflimmern ermittelt.
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