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Foldiplay: Konzept flexibler Displays von Samsung

Etwas unförmig der Begriff aber Foldiplay ist eines der neusten Konzepte, was Zukunftstechnologie betrifft. Eine Technologie, an der Samsung derzeit forscht und in einigen Jahren realisieren will. Bis dahin wird zumindest die aktuelle Generation an Displays fertig gestellt, denn flexible Displays sind mehr oder weniger schon heute keine Zukunftsmusik mehr.

Zwei der größten Display-Hersteller arbeiten schon seit etlichen Jahren an der Technologie für flexible Displays, bei denen es zuletzt einen Durchbruch gab: Die ersten beiden Smartphones mit gebogenen Displays sind auf dem Markt. Allerdings ist lediglich das Display unterschiedlich gebogen bei G Flex und Galaxy Round, ein echtes biegsames Display ist besagten Smartphones (noch) nicht verbaut. Dennoch ist der südkoreanische Konzern Samsung nicht müde, ein Konzept namens Foldiplay zu zeichnen.

 

Eine Zukunft mit Foldiplay

Das Samsung die erforderliche Technologie bereits sehr weit gebracht hat, konnte man zuletzt auf der CES 2013 Anfang des Jahres bestaunen. Auf deren großer Keynote führte der Konzern unter anderem (mal wieder) funktionstüchtige Prototypen seiner Youm-Displays vor. Schon damals sind diese Displays biegsam gewesen, ohne dabei wie gewöhnliche Glas- bzw- Kunststoff-Displays zu zersplittern. Das Foldiplay-Konzept hebt genau diese Eigenschaft des Biegen und Falten auf eine neue und interessante Ebene.

Foldisplay selbst ist ein 210 x 210 mm großes Display, welches sich auf bis zu 70 x 70 mm „zusammenfalten“ lässt. Der eigentlichen Form selbst sind dabei nur wenige Grenzen gesetzt, sodass Foldiplay entweder als Smartphone genutzt werden kann, als Tablet oder sogar als digitale Zeitung. Und wenn man es nicht mehr braucht, wird es einfach komplett zusammen gefaltet und verschwindet platzsparend in der Geldbörse.

Allerdings sind noch etliche Fragen bezüglich der Technik des Foldiplay-Konzept durchaus in Frage zustellen, insbesondere Stromversorgung, Speicher, Prozessor und dergleichen. Samsung selbst hält die grundlegende Technik für realisierbar und das bis zum Jahre 2016. Übrigens hat Samsung Display noch etliche weitere Ideen, darunter einen transparenten und einrollbaren Notizblock sowie Edu:Desk für Schulen und Universitäten.

[Quelle: OLED.at]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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