Mit dem Galaxy Note 3 zeigt Samsung einmal mehr, warum die Südkoreaner die Könige der Hochpreis-Phablet sind: Mehr Technik und Software rund um den S-Pen geht einfach kaum noch. Dennoch gestaltet sich der Start des Galaxy Note 3 ein wenig holprig, denn ein kleiner Fehler im Datum der Software zieht größere Auswirkungen nach sich als gedacht.
Das Galaxy Note 3 ist einfach ein tolles Smartphone bzw. Phablet, da kann man wenig dran meckern. Riesen-Display mit vergleichsweise sehr hoher Leuchtkraft, bärenstarker Snapdragon 800 Quadcore und eine Software-Vielfalt, die wahrlich ihresgleichen derzeit sucht und bestenfalls von LG annähernd erreicht werden kann. Dennoch trüben diverse Ereignisse den Start des Galaxy Note 3, auch wenn mancher vernachlässigbar ist. Der nächste aufgetauchte echte Fehler ist dagegen umso ärgerlicher, betrifft er immerhin eine der Kernfunktionen des Phablets: Die Handschrifterkennung des S-Pen-Nutzers.
Denn diese lässt sich schlicht und ergreifend nicht nutzen, will man Text per S-Pen und Handschrifterkennung eingeben. Am einfachsten nachvollziehen lässt sich das mit einer simplen Suche bei Google. Wenn ihr Text eingeben wollt in das Suchfeld passiert … nichts. Der geschriebene Text wird im entsprechenden Textfeld der Samsung-Tastatur zwar korrekt dargestellt aber die Texterkennung funktioniert nicht, der geschriebene Text bleibt wie bestellt und nicht abgeholt im Tastaturfeld stehen. Einzige Abhilfe bis vor Kurzem war das manuelle verstellen des Datums und das im Idealfall zum Ende des letzten Monats.
Immerhin hat Samsung dieses Mal wirklich sehr schnell auf den Fehler reagiert, denn aktuell wird ein entsprechendes Mini-Update via OTA an alle Galaxy Note 3 verschickt, welches das Problem mit der Handschrifterkennung der Tastatur behebt. Dennoch weckt das den Eindruck, dass die Software an manchen Stellen wohl noch nicht ganz fertig bzw. fertig getestet war. Andererseits gibt es dermaßen viel Nutzungsszenarien, dass Hersteller in ihren Testläufen vor einem Release kaum all diese Szenarien auch tatsächlich finden (und beheben) können.
Dennoch zeigt sich einmal mehr: Auch die Matrix ist nicht fehlerfrei, bzw. ein Groß-Konzern wie Samsung.
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