Der „Made by Google„-Event 2024 ist vorüber und die Pixel 9 Series ist ab sofort vorbestellbar. Dieses Jahr war vieles anders. Die Präsentation fand deutlich früher statt, Google hat selbst ordentlich geleakt, es gab insgesamt vier neue Smartphones, starke Designveränderungen, die Nomenklatur wurde geändert und Android 15 gibt es auch erst ein wenig später. Verschaffen wir uns also erst einmal einen Überblick!
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Grundlegende Designveränderungen hat die gesamte Pixel 9 Series erfahren. Diese betreffen das rückseitige Kamera-Array – auch als Visor bezeichnet – das mit seinem von der linken bis zur rechten Seite durchgehenden Kamerasteg die Gemüter erregt hat. Was manch einer als Alleinstellungsmerkmal empfand haben andere nur als optische Provokation erlebt. Zugegeben, das ovale Array ist jetzt nicht bedeutend unauffälliger – das dürfte aber von Google auch so gewollt sein. Schließlich legt man seinen Hauptfokus auf die KI (künstliche Intelligenz) und die Kamera.
Das Google Pixel 9 startet in den Farben Peony (Pink), Wintergreen, Porcelain (Weiß) und Obsidian (Schwarz) mit einem 6,3 Zoll großem Actua-AMOLED-Display. Die Auflösung beträgt 2.424 x 1.080 Pixel bei 422 ppi und soll bis zu 2.700 Nits hell werden. Die Bildwiederholrate beträgt 60 bis 120 Hertz und wird durch Corning Gorilla Glass Victus 2 geschützt. Oben mittig befindet sich im Punch-Hole-Design eine 10,5-MP-Frontkamera mit einer Blende von f/2.2 und einem Sichtfeld von 95 Grad.
Im besagtem rückseitigem Oval verbaut Mountain View eine 50-MP-Hauptkamera, mit einer Blende von f/1.68 und einem Sichtfeld von 82 Grad. Das große Panorama nimmt man mit der 48-MP-Ultra-Weitwinkel-Kamera und ihren 123 Grad großem Sichtfeld auf (f/1.7). Sie besitzt eine optische Bildstabilisierung (OIS).
Unter der Haube treibt das Basis-Pixel-Phone – wie alle anderen auch – ein Google Tensor G4-Prozessor an. Ihm steht ein Titan M2-Sicherheitschip zur Seite. Dazu gesellen sich 12 GB an Arbeits- und wahlweise 128 oder 256 GB interner Programmspeicher. Google-üblich, ohne Option auf Erweiterung via microSD-Karte.
Für ausreichend Energie sorgt ein fest verbauter 4.700 mAh starker Akku. Mit dem neuen optional erhältlichen 45-Watt-Netzteil könnt Ihr das Pixel-Phone in 30 Minuten zu 55 Prozent aufladen. Auch zum kabellosen Laden ist das Basis-Pixel der 9. Generation geeignet.
Das 152,8 x 72 x 8,5 Millimeter große und 198 Gramm schwere Smartphone hat eine IP68-Zertifizierung und kommt erst einmal mit Android 14. Das Update auf Android 15 folgt noch in diesem Jahr. Es besitzt unter dem Display einen Fingerabdrucksensor, ist Wi-Fi 7 zertifiziert und verfügt über NFC zum kontaktlosen Bezahlen und einem USB-Type-C-Port in der Version 3.2.
Kommen wir also zu den Dingen, welche den Unterschied ausmachen:
Allen voran natürlich das Offensichtliche – das Super Actua-Display! Wobei – beim 9 Pro ist es laut Datenblatt auch ein 6,3 Zoll großes OLED-Panel, aber in der Diagonale bietet es einen Millimeter mehr! Das peitscht das Pixel-Pro-Phone auf eine Auflösung von 2.856 x 1.280 Pixel bei 495 ppi hoch! Hier ist eine echte LTPO-Technologie verbaut, die eine Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz bietet. Bei einer maximalen Helligkeit von 3.000 Nits wird der Bildschirm durch Corning Gorilla Glass Victus 2 geschützt.
Zur 50-MP-Haupt- und 48-MP-Ultra-Weitwinkel-Kamera gesellt sich eine 48-MP-Telezoom-Kamera. Dessen Objektiv gewährt eine 5-fache verlustfreie Vergrößerung und endet dank einer Sensorgröße von 1/2,55 Zoll bei einem 30-fachen Super-Resolution Zoom.
Bei einer maximalen Offenblende von f/2.8 gibt es ein Sichtfeld von 22 Grad und eine elektrische und optische Bildstabilisierung (EIS/OIS). Auch ein Mehr-Zonen-Laser-Autofokus-, Spektral- und Flimmer-Sensor ist im Oval verbaut. Die Frontkamera bietet btw. stolze 42 Megapixel bei einer Blende von f/2.2 und einem 103 Grad großem Sichtfeld.
Speichertechnisch gibt es in der Pro-Abteilung 16 GB Arbeitsspeicher und die Qual der Wahl zwischen 128, 256, 512 und 1.024 GB internen Programmspeicher. Der Akku besitzt 4.700 mAh Kapazität. Auch er kann mit dem optionalen 45-Watt-Netzteil befeuert werden. Selbe Geschwindigkeit und Qi-Laden wie beim Basismodell, da es sich augenscheinlich um den gleichen Akku handelt.
Die Maße sind auf den Millimeter identisch das Gewicht aber ein Gramm mehr (199 g). Vermutlich ist die matte Lackierung in den Farben Porcelain, Rose Quarts, Hazel und Obsidian etwas schwerer. Die Pro-Varianten bieten ein Jahr Google One AI Premium kostenlos, einschließlich Gemini Advanced und 2 TB Cloud-Speicher.
Auch hier allen voran der Bildschirm. Denn beim XL ist es ein 6,8 Zoll großes Super Actua-Display verbaut. Die Auflösung beträgt 2.992 x 1.344 Pixel bei 486 ppi. Auch hier echte LTPO-Technologie für eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz. Die Spitzenhelligkeit von 2.000, beziehungsweise 3.000 Nits unter direktem Sonnenlicht ist mit dem kleineren Pro schon wieder identisch.
Klar ist bei einer Größe von 162,8 × 76,6 × 8,5 Millimeter und einem Gewicht von 221 Gramm auch die verbaute wiederaufladbare Batterie größer. Die Kapazität des XL-Akkus beträgt 5.060 mAh. Warum trotz 45-Watt-Netzteil der größere Akku innerhalb von 30 Minuten schon bis zu 70 Prozent voll ist, müsste mir dann auch noch einmal jemand erklären.
Und das war es auch schon. Beide Pro-Pixel-Phones der 9. Generation haben vorn wie hinten Corning Gorilla Glas Victus 2 und eine IP68-Zertifizierung. Gleiche Farb- und Speicher-Auswahl sowie das identische Kamera-Setup vorn wie hinten. Gleicher Prozessor sowieso und ein polierter Metallrahmen ist auch beiden Pro-Modellen gemein. Natürlich erhaltet Ihr auch hier ein Jahr Google One AI Premium kostenlos, inklusive Gemini Advanced und 2 TB Cloud-Speicher.
Das Pixel 9 Pro Fold beeindruckt mit seinem großzügigen 8-Zoll-Super Actua Flex-Display (2.152 x 2.096 Pixel), das eine erhebliche Fläche für Apps, Medieninhalte und andere Anwendungen bietet. Dieses neue Display wurde so optimiert, dass es eine Helligkeit erreicht, die bis zu 80 Prozent höher ist als die des ersten Pixel Fold. Diese Verbesserung auf maximale 2.700 Nits sorgen für eine noch bessere Sichtbarkeit und ein lebendigeres Anzeigeerlebnis, selbst unter direktem Sonnenlicht.
Wenn das Pixel 9 Pro Fold zusammengeklappt ist, können Benutzer das praktische 6,3 Zoll große-Außendisplay nutzen. Dessen Auflösung beträgt 2.424 x 1.080 Pixel bei 422 ppi. Beide Panels bieten die Unterstützung von einer variablen Bildwiederholrate. Außen von 60 bis 120 Hertz und innen die volle LTPO-Unterstützung mit 1 bis 120 Hertz. Die maximale Helligkeit beträgt auch hier 2.700 Nits in der Spitze.
Zusätzlich wurde das mehrfach legierte Stahl-Scharnier des Geräts weiter verstärkt, um eine erhöhte Langlebigkeit und Robustheit zu gewährleisten. Sowohl das äußere Display als auch die Rückseite des Pixel 9 Pro Fold sind durch Corning Gorilla Glass Victus 2 geschützt, welches für seine herausragende Widerstandsfähigkeit gegenüber Kratzern und Stößen bekannt ist.
Als Frontkamera verbaut Mountain View je eine 10-MP-Kamera mit einer Blende von f/2.2 und einem Sichtfeld von 87 Grad. Die Triple-Cam, welche in zwei vertikal angeordneten Ovalen verbaut ist, besitzt eine 48-MP-Haupkamera mit einer Blende von f/1,7 und einem Sichtfeld von 82 Grad. Dazu gibt es auch hier eine Telezoom- und eine Ultra-Weitwinkel-Kamera. Beide jedoch mit nur einem 10,5 Megapixel, beziehungsweise 10,8 Megapixel großen Bildsensor.
Der Weitwinkel fängt mit einem Blickwinkel von bis zu 127 Grad das Bild ein. Bei dem Teleobjektiv verspricht Google einen 5-fachen optischen Zoom. Die maximale Vergrößerung endet bei einem 20-fachen Super-Resolution-Zoom. Ein Mehr-Zonen-Laser-Autofokus-, Spektral- und Flimmer-Sensor zur Verfügung. Eine optische und elektronische Bildstabilisierung bei Weitwinkel- und Teleobjektiv gibt es natürlich auch.
Es dürfte keine allzu große Überraschung sein, dass auch hier der Google Tensor G4-Prozessor, samt Titan M2-Sicherheitschip verbaut ist. Dazu gesellen sich 16 GB an Arbeits- und wahlweise 256 oder 512 GB interner Programmspeicher.
Das dünne Design hat auch zufolge, dass die Akku-Kapazität von 4.821 mAh auf 4.650 mAh schrumpft. Kabellos geladen wird 2024 trotzdem. Auch hier kann das neue 45-Watt-Netzteil angesteckt werden. Messdaten gibt es jedoch hier keine.
Das Pixel 9 Pro Fold ist ein Smartphone, das zusammengeklappt mit Abmessungen von 155,2 x 77,1 x 10,5 Millimetern und einem Gewicht von 257 Gramm aufwartet. Es bietet in den Farben Porcelain und Obsidian eine IPX8-Zertifizierung, die es vor Staub und Wasser schützt, und läuft derzeit mit dem neuesten Android 14 Betriebssystem. Ein Update auf Android 15 wird im Laufe dieses Jahres erwartet.
Im seitlichen Power- und Standby-Button befindet sich ein Fingerabdrucksensor, der eine sichere und bequeme Entsperrung des Geräts ermöglicht. Zudem unterstützt das Smartphone die neueste Wi-Fi 7 Technologie, die für besonders schnelle und stabile Internetverbindungen sorgt. Für kontaktloses Bezahlen ist NFC (Near Field Communication) integriert, und der USB-Type-C-Port ist in der Version 3.2 verfügbar, was schnelle Datenübertragungen und effizientes Laden ermöglicht.
Das Pixel 9 Pro Fold bietet außerdem die Möglichkeit, Google Gemini im Splitscreen-Modus zu nutzen, was es Nutzern erlaubt, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Beim Kauf des Geräts erhalten Sie zudem ein kostenloses Jahr Google One AI Premium mit Gemini Advanced sowie 2 TB Cloud-Speicher. Diese Extras bieten zusätzliche Funktionalitäten und ausreichend Speicherplatz für Ihre Daten und Medien.
[Update folgt im Laufe des Tages!]
Natürlich unterbietet Mountain View nicht sein großzügiges Update-Versprechen aus dem vergangenen Jahr. Und so gibt es auch für alle vier Pixel-9-Smartphones sieben Jahre Betriebssystem- und Sicherheits-Updates.
Alle neuen Pixel-Phones sind ab sofort im Google-Online-Store vorbestellbar. Ausgeliefert wird jedoch erst ab Donnerstag, den 22. August 2024, bzw. dem 9. September. Wer jedoch bis zum 5. September sein Pixel-Phone ordert, erhält ein kostenloses Speicherupgrade der Hardware. Zusätzlich gibt es je nach Device Gutscheine ab 200 Euro für den Google Store.
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