In Zeiten wo ein Präsident mit einer Affinität zu Twitter von einen Tag zum anderen den zweitstärksten Smartphone-Hersteller schachmatt setzten kann, könnte auch binnen weniger Wochen ein Huawei OS zur Auslieferung fertig sein. So zumindest Alaa Elshimy, Vice President of Huawei Middle East.
Die letzten Tage dürften wohl auf eine eher unerfreuliche Art und Weise in die Geschichte eingehen. Ein US-Präsident – nennen wir ihn der Einfachheit halber Donald Trump – beschließt im Handelskrieg gegen China, einen der größten Smartphone-Hersteller auf die Blacklist zu setzen. Heißt im Klartext, kein US-Unternehmen oder Hersteller, darf ab sofort weiter mit Huawei geschäftlich interagieren. Das schließt Google als Dienstleister für Apps und Updates für Android genauso ein, wie ARM, Microsoft, Facebook, Intel oder andere wichtige US-Partner von Huawei.
Zwar hat Huawei aus Königs Gnaden eine Karenzzeit von 3 Monaten erhalten, doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So gab CEO Richard Yu relativ zeitnah bekannt, an einem eigenen Betriebssystem zu arbeiten, welches Gerüchten zufolge „Ark OS“ oder „HongMeng OS“ heißen soll. Früheste Fertigstellung des Android kompatiblen Betriebssystems – Ende des Jahres 2019.
Heute nun will Alaa Elshimy, Managing Director und Vice President of Huawei Enterprise Business Group Middle East, den Turbo bei Huawei gezündet haben. Denn seinen Aussagen zufolge soll das Huawei OS bereits schon nächsten Monat zum Release bereitstehen. Gott sei Dank hat sich diese steile These als Zeitungsente heraus gestellt. Laut Huawei Deutschland und den ursprünglichen Aussagen von Richard Yu, steht das „Ark OS“ erst Ende 2019 für China und 2020 international bereit.
Parallel dazu schlug das „Arc OS“ heute bereits beim deutschen Marken- und Patentamt auf. Passende Screenshots frei Haus. Meiner Meinung nach sorgt Huawei in voller Absicht, für zusätzliche Verwirrung und vor allem Verunsicherung bei langjährigen Partnern wie Google. Denn mit deren Zurückhaltung kann Huawei, als einer der größten Geldbringer in Sachen Google Play Store, kaum zufrieden sein.
Anders herum darf die chinesische Nummer Zwei den Bluff auch nicht übertreiben. Denn Hand aufs Herz, wer kauft denn hierzulande ein Huawei-Smartphone mit eigenem Betriebssystem? Ganz abgesehen vom fehlenden Zugang zu den Google-Diensten, wie dem Play Store oder YouTube. Erinnern wir uns doch noch einmal kurz an das Versagen von Microsoft ein eigenes mobiles OS zu etablieren. Morgen steht ein Präsident aus seinem Kinderbett auf und negiert seine Aussagen vom Vortag.
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