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Mit AMOLED: Samsung stellt Galaxy Tab S 8.4 und Tab S 10.5 vor

Samsung will dieses Jahr deutlich mehr Tablets auf den Markt bringen, um den Marktführer Apple mit seinem iPad vom Thron zu stoßen. Auf diesem Wege sollen die beiden Modelle Galaxy Tab S 8.4 und Galaxy Tab S 10.5 kräftig mithelfen, welche diese Nacht offiziell in New York City vorgestellt wurden. Und das Display ist nicht das Einzige was besonders ist.

Zur IFA 2011 stellte Samsung nicht nur das erste Galaxy Note Phablet vor sondern mit dem Galaxy Tab 7.7 auch ein Tablet, welches ein AMOLED-Display besaß. Das Modell gilt bis heute als eines mit dem besten Display was Farben, Helligkeit und Energie-Effizienz betrifft. Daher hat sich Samsung mehr oder weniger zu einer Neuauflage entschieden und diese Neuauflage sind die beiden neuen Galaxy Tab S Modelle. Technisch sind sie definitiv in der Oberklasse zu Hause.

Technische Daten Galaxy Tab S 8.4 Galaxy Tab S 10.5
Display 8,4 Zoll, 2.560 x 1.600 Pixel 10,5 Zoll, 2.560 x 1.600 Pixel
Prozessor Exynos 5420 Octa-Core, 1,9 + 1,3 GHz
RAM 3 GB
Interner Speicher 16 GB
Anschlüsse MicroUSB, Kopfhörer
Drahtlos WLAN a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0, GPS/GLONASS, WiFi Direct, IrDA, MHL, LTE-A (optional)
Kamera 8 Megapixel, 2,1 Megapixel Frontkamera
Abmessungen 212,8 x 125,6 x 6.6 mm 247,3 x 177,3 x 6,6 mm
Gewicht (WLAN/3G) 294/298 Gramm 465/467 Gramm
Akku 4.900 mAh 7.900 mAh
Betriebssystem Android 4.4.2 KitKat mit TouchWiz UX
Sonstiges MicroSD (bis zu 128 GB), Fingerabdruck-Sensor

Neue Premium-Linie Galaxy Tab S

Damit sind die beiden neuen Tablets wie erwartet die neue Premium-Familie von Samsung, die sich bis auf das Display und bis zu einem gewissen Grad auch dem Gehäuse von den Galaxy-TabPRO-Modellen nicht unterscheiden. Mit 6,6 mm sind sie jedoch nochmals flacher und sogar flacher als ein iPad Air. Trotzdem stopft Samsung enorm viel Technik in die Geräte, wobei die Verwendung des Exynos 5420 schon ein wenig verwundert. Immerhin gibt es mit dem Exynos 5422 bereits eine leicht überarbeitete und somit verbesserte Variante des Octa-Core-SoC (System-on-a-Chip).

Mit der Funktion GTS (Global Task Scheduling) können jedoch alle acht Kerne gleichzeitig angesprochen anstatt dem sonst üblichen Wechsel der Cortex A15 und A7 Kerne. Ebenfalls ungewöhnlich ist die Tatsache, dass das LTE-Modell den Exynos auch bekommt. Als LTE-Modem verwendet Samsung ein extern angeschlossenes XMM7160 von Intel. Außerhalb von Deutschland wird es jedoch auch Modelle mit Snapdragon 800 Quad-Core geben und 32 GB internem Speicher.

Aufgebohrte Software

Dafür hat Samsung bei den beiden Galaxy Tab S Modellen kräftig die Software aufgebohrt. Die Magazine UX der TabPRO-Geräte beispielsweise kommt nicht Einsatz, woran ein kleiner Disput mit Google Schuld sein dürfte. Die Oberfläche ähnelt vielmehr der des Galaxy S5 und bietet natürlich Multi Window. Neu ist jedoch die Möglichkeit Telefonate auf den Tablets anzunehmen und selbst zu tätigen wenn ein Smartphone verbunden ist. Selbst das Spiegeln der Oberfläche eines Smartphones ist auf das Galaxy Tab S möglich dank SideSync 3.0, was bisher nur mit dem Galaxy S5 funktioniert. Im Laufe des Jahres sollen aber weitere Geräte hinzukommen.

Den vom Galaxy S5 her bekannten Fingerabdruck-Sensor in der Home-Taste kommt bei beiden Modellen ebenfalls zum Einsatz. Nur hat Samsung die dahinter liegende Software kräftig erweitert, denn es können die Fingerabdrücke von bis zu acht Personen erkannt werden, von denen jeder seinen eigenen privaten Nutzungsbereich haben kann. Damit erweitert Samsung die Multi-User-Funktion von Android 4.4 KitKat um eine nützliche und vor allem bequemere Art des Wechsels.

Mitte Juli will Samsung mit den Verkauf der beiden Galaxy Tab S Modelle starten. Das kleinere Galaxy Tab S 8.4 als WiFi-only soll laut Heise Online ab 399 Euro zu haben sein und das größere Galaxy Tab S 10.5 ab 499 Euro. Die jeweilige LTE-Version wird 100 teurer ausfallen.

[Quelle: ComputerBase]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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