Das Galaxy S4 ist wie im Vorfeld erwartet zu einem echten Erfolgsprodukt für den südkoreanischen Konzern Samsung geworden. Über 10 Millionen verkaufte Geräte allein in den ersten 4 Wochen hat noch kein Smartphone-Hersteller mit Android als Betriebssystem bisher geschafft aber Samsung will sich nicht ausruhen. Das Galaxy S4 Mini soll ebenfalls zu einem Erfolg werden.
Dazu bedient sich der Konzern für das Mittelklasse-Smartphone wie schon beim Vorgänger erneut des Namens des großen Bruders, ohne jedoch dessen Leistungsfähigkeit bieten zu können. Dennoch packt Samsung einiges an Technik in das kleine Gerät, von dem der Großteil bereits bekannt war. Nur beim Prozessor herrschte bisher noch Unklarheit aber auch der Punkt ist abgehakt: Anstatt eines Exynos-Prozessors neuerer Machart nach ARMs big.LITTLE-Prinzip kommt ein Snapdragon 400 Dualcore zum Einsatz. Die Kollegen von AllAboutSamsung konnten dieses Geheimnis nun lüften und somit wird das Galaxy S4 Mini wohl über folgende technische Eckdaten verfügen:
Was eigentlich fast ein wenig verwundert, ist der doch langsam auffallend starke Gebrauch von Qualcomm-Prozessoren in den eigenen Smartphones. Immerhin hat Samsung mit den Prozessoren der Exynos-Familie selbst nicht gerade leistungsschwache Prozessoren im Angebot. Nach dem Galaxy S4 mit einem Snapdragon 600 Quadcore und dem Galaxy Mega 6.3 ist das Galaxy S4 Mini nun das nächste größere Modell der Südkoreaner, welches mit Prozessoren der Konkurrenz ausgestattet sein wird.
Über die genauen Gründe lässt sich bisher nur spekulieren, da Samsung wie üblich keinen Kommentar bisher dazu abgegeben hat. Gut möglich, dass die Verantwortlichen bei Samsung mit der bisherigen Leistung der Exynos 5 Prozessoren nicht so ganz zufrieden sind, immerhin kann der Exynos 5 Octa seine angeblichen Sparfunktionen beim Energie-Verbrauch bisher nicht wirklich ausspielen. Außerdem scheint Samsung nach wie vor Probleme mit der Fertigung des Exynos 5 Octa zu haben. Wie dem auch sei, am 20. Juni wird Samsung dann wohl das Galaxy S4 Mini ganz offiziell und mit (fast) allen Details in London vorstellen.
Ein anderer und vielleicht schlüssigerer Grund könnte schlicht die Bindung von Qualcomm an Samsung sein, da der Konzern ja nun doch etliche Millionen Geräte absetzen kann. Dadurch würden zwangsläufig kleinere Kunden von Qualcomm mit Lieferengpässen bei den Komponenten rechnen müssen und somit die direkte Smartphone-Konkurrenz von Samsung etwas ausgebremst werden. Erst kürzlich untermauerte ein HTC-Manager, wie wichtig eine gut funktionierende Zulieferer-Kette sein kann und gewissermaßen zu einem Marktinstrument wird.
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