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Nokia 2.4 und Nokia 3.4: Liebesgrüße aus Espoo

Der finnische Hersteller HMD Global präsentierte gestern Abend das Nokia 2.4 und Nokia 3.4. Zwei Einsteiger-Modelle die aufgrund des Preises von 129, beziehungsweise 159 Euro technische Federn lassen mussten. Werfen wir doch einmal einen Blick auf die zwei Kandidaten, die im kommenden James Bond Film kaum eine Hauptrolle spielen werden. Ganz im Gegensatz zum Nokia 8.3, welches bereits im März präsentiert, aber ebenfalls erst im Oktober für 649 Euro in den Handel kommt. Da hat sich wohl wer die schlechten Eigenschaften von Sony abgeschaut.

Auf ein Flaggschiff wie dem Nokia 9.3 PureView werden wir wohl noch länger warten müssen, obwohl es schon erste Lebenszeichen gab. Nokia hat sich entschieden, trotz kompetenter Schützenhilfe von James Bond 007 sich in der Einsteiger bis Mittelklasse zu etablieren. Die nun vorgestellten Modelle Nokia 2.4 und Nokia 3.4 sind der lebende Beweis.

Nokia 2.4 mit einem Hauch des Todes

Das Nokia 2.4 hinterlässt bei mir direkt einen faden Beigeschmack. Denn es hat Ende 2020 Anfang 2021 immer noch einen Micro-USB-Port. Mir erschließt sich kein Grund, warum man diesen veralteten Standard noch heute verbauen sollte. Aus Kostengründen wohl kaum. Der Rest des Smartphones mit Android One in der Version 10 ist schnell genannt. Ein 6,5 Zoll großes IPS-LC-Display mit einer Auflösung von 1.600 x 720 Pixel und einer Waterdrop-Notch für die 5-Megapixel- Frontkamera. Den Antrieb übernimmt ein MediaTek Helio P22, unterstützt von 2 GB RAM und 32 GB internen Programmspeicher (microSD-Support).

Auf der Rückseite befindet sich mittig über dem Fingerabdruck-Sensor eine 13- und 2-Megapixel Dual-Kamera. Der Akku bietet eine Kapazität von 4.500 mAh und darf wie erwähnt via Micro-USB-Kabel geladen werden. Das 165,85 x 76,3 x 8,69 Millimeter große und 190 Gramm schwere Nokia 2.4  besitzt eine dedizierte Google-Assistant-Taste, einen 3,5 Millimeter analogen Audio-Anschluss sowie einen Triple-Slot für zwei Nano- und eine microSD-Karte. In den Farben Dusk, Fjord und Charcoal ist es für 129 Euro ab Anfang Oktober im Handel erhältlich.

„Zweifellos war dies ein turbulentes Jahr für uns alle, und wir fühlen mit allen Betroffenen, die von der Krise im Jahr 2020 getroffen wurden. Wir haben uns an die sich verändernden Zeiten angepasst und es war wirklich ein Jahr des Wandels. Das Nokia 3.4 und das Nokia 2.4 sind bedeutende Erweiterungen unseres Kernsortiments an hochwertigen Smartphones. Ich bin sehr stolz darauf, dass die wirklich zukunftssichere 5G-Erfahrung unseres Nokia 8.3 5G ab heute in die Hände der Kunden gelangen wird, und bin begeistert von unserer Kooperation mit dem James Bond Film „Keine Zeit zu sterben“, – sie beweist, dass ein Nokia Phone wirklich das einzige Gadget ist, das man braucht,“ so Florian Seiche, Chief Executive Officer, HMD Global.

Nokia 3.4 ist schon eher eine Empfehlung wert

Beim Nokia 3.4 sieht die Ausstattung schon ein wenig Kundenfreundlicher aus. Denn wenngleich man der Modellnummer eher ein größeres Display vermutet, ist es mit einer Diagonale von 6,39 Zoll kleiner. Oben links eine 8-Megapixel-Kamera (Punch Hole) im 1.560 x 720 Pixel auflösenden IPS-Display. Hier ist es ein Snapdragon 460 der gemeinsam mit 3 GB RAM und 64 GB Programmspeicher (microSD-Support) sein Unwesen treibt.

Auch hier der Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite und darüber in einem kreisrunden Array die Triple-Kamera. Deren Sensoren bieten 13- (Weitwinkel), 2- (Tiefensensor) und 5-Megapixel (Ultra-Weitwinkel). Das 160,97 x 75,99 x 8,7 Millimeter kleinere und 180 Gramm leichtere Nokia 3.4 hat demzufolge einen kleinen Akku verbaut, der eine Kapazität von 4.000 mAh bietet. Aber mit einem üblichen USB-Typ-C-Stecker aufgeladen werden kann. Auch das empfohlene kontaktlose Bezahlen via NFC (Near Field Communication) und Google Pay ist mit dem Nokia 3.4 möglich.

Auch hier Teilnehmer des Android-One-Programm auf Basis von Android 10, wobei das Update auf Android 11 seitens HMD Global bereits zugesagt wurde. Inklusive Google-Assistant-Button ist das Smartphone zu einem Preis von 159 Euro ab Mitte Oktober in den Farben Fjord, Dusk und Charcoal erhältlich.

[Quelle: Pressemitteilung]
MaTT

Mit dem Palm groß geworden und dem Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an dem OS Android bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (heute GO2mobile), pflasterten Meilensteine bei Areamobile (Head of Video Content) oder NextPit (Senior Editor) den Weg von Bestenlisten, News, Tests und Videos. Auch heute noch Spezialagent für alles Kreative.

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