Nun – zuerst bräuchte das Nokia 3310 ein größeres Display. Denn mit 48 x 48 monochromen Pixel konnte man zwar im Jahre 2000 Kunden mit einer Partie Snake begeistern, doch 17 Jahre später hat sich in Sachen Displaygröße einiges getan. Das was man eigentlich bereits in die Kategorie Tablet zuordnen würde, ist heutzutage ein Smartphone, maximal ein Phablet.
Gut, diesbezüglich wären wir aber bei einem Nokia 3310 aufgrund der Abmessungen von 113 x 48 x 22 mm schon eingeschränkt. Schwierig hier ein 5,5 Zoll oder größeres Display unterzubringen. Berücksichtigen wir jetzt auch noch die Designsprache der ehemaligen Legende und wollen selbstredend noch eine Frontkamera verbaut haben, wird es schon eng. Doch hey, Android Wear Smartwatches schaffen es doch auch auf ein 1,38 Zoll großes Touch-Display, 480 x 480 Pixel unterzubringen.
Bleibt im Grunde nur noch die Hürde des Akkukapazität. Im Jahre 2000 konnte man mit 900 mAh (NiMH), beziehungsweise 1.000 mAh (Li-Ion) noch über mehrere Tage mit nur einer Akku-Ladung auskommen. Das würde ein entsprechend großes P- oder AMOLED Farbdisplay nicht mehr schaffen. Bei heutigen Kapazitäten von 2.300 – 5.000 mAh sollte unser Nokia 3310 (2017) schon die 2.500 mAh erreichen. Heutige Technologien sollten das auch bei der verfügbaren Größe realisieren können, ohne dass der Akku brennt oder gar explodiert.
Doch wie sieht nun ein solches Android Smartphone auf Basis unserer Ansprüche aus? Während ich schon Adobe Photoshop scharf geschaltet hatte um einem solchen Mockup visuelle Gestalt zu geben, bin ich bei meiner Bildakquise auf einen Künstler gestoßen, der wohl genau die gleichen Fantasien entwickelt hatte und bereits schon ein Entwurf parat hat.
Und was sagt ihr? Könnte euch solch ein Nokia 3310 (2017) gefallen? Würdet ihr es euch kaufen und auch im Alltag nutzen? Bei allen Enthusiasmus muss ich aber eure Vorfreude bremsen. Denn wenngleich – wie nun demonstriert – ein solches Smartphone durchaus möglich wäre, stehen die Chancen deutlich schlecht dass Nokia, beziehungsweise HMD Global uns am kommenden Sonntag, den 26. Februar um 16:30 Uhr in Barcelona eine solche Version präsentieren wir.
Warum? Weil die Informationen besagen dass die Comeback Version des Nokia 3310 nur knappe 59 US-Dollar kosten soll (zum Beitrag). Das ist mit unserer Studie wirklich nicht zu vereinbaren. Was nicht bedeutet dass es am Ende nicht doch noch Android auf dem 3310 (2017) gibt, aber dann eben auf einem deutlich kleineren und unter Umständen monochromen Display. Denn die Rechte an dem originalen Nokia 3310 hat nach wie vor Microsoft!
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