Bis gestern fand in San Francisco die GPU Technology Conference 2015 statt und eines der großen Themen war Virtual Reality. Zwar gab es beispielsweise keine neue Hardware von der Oculus Rift zu sehen oder Infos zum Release der fertigen Consumer-Version, aber wo die Zukunft dieser Technologie wurde sehr wohl angesprochen.
Während Samsung zur IFA 2014 den Schritt wagte, folgten letztes Jahr Google und dieses Jahr LG als auch HTC. Die Rede ist von Geräten zum Erleben der virtuellen Realität. Wie NVIDIA nun bekannt gegeben hat, will man bei Virtual Reality eine Führungsrolle einnehmen und setzt dabei auf die Technologie namens VR Direct, was künftig auch bei mobilen Geräten eine größere Rolle spielen könnte. Den passenden Prozessor hat das Unternehmen Anfang des Jahres erst vorgestellt.
Alles was es dazu braucht ist eine aktuelle Grafikkarte des US-Unternehmens mit der Maxwell-Architektur, welche in den Grafikchips GeForce GTX970 oder GTX980 zum Einsatz kommt. Für unsereins ist jedoch der NVIDIA Tegra X1 (zum Beitrag) von Interesse, denn dieser besitzt ebenfalls Shader-Einheiten basierend auf der Maxwell-Architektur und besitzt damit in der Theorie her auch VR Direct für Virtual Reality. Die neue NVIDIA Shield Set-Top-Box (zum Beitrag) müsste sich damit bestens für entsprechende Inhalte eignen, immerhin arbeitet genau da drin ein NVIDIA Tegra X1 Octa-Core Prozessor. An Leistung für Virtual Reality mangelt also keinesfalls.
Dennoch wird sich NVIDIA bei diesem Thema eher auf die Desktop-Grafikkarten konzentrieren, denn dort ist einfach die nötige Power vorhanden. Um den Effekt der virtuellen Realität möglichst echt wirken zu lassen, braucht es eine sehr hohe Bildwiederholrate von mindestens 75 Frames pro Sekunde und genau das ist eben mit den Desktop-Grafikkarten der Generation Maxwell machbar. Einen wichtigen Teil spielt dabei die Software:
Noch steckt das Thema Virtual Reality auf Smartphones noch in den Kinderschuhen, da Hersteller wie Samsung mit der Samsung Gear VR oder Google mit der Cardboard-Plattform ihre ersten Gehversuche wagen. Das Angebot an Apps für die verfügbaren Brillen steigt jedoch zunehmend an, sodass im Laufe des Jahres mit neuen Geräten die der HTC Vive (zum Beitrag) die virtuelle Realität zu einer festen Größe wird und nicht nur eine kurzlebige Mode-Erscheinung.
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