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NVIDIA plant Kepler-GPU-Kerne zu lizenzieren

NVIDIA ist in erster Linie bekannt für seine Grafikchips der GeForce-Reihe, welche in großer Zahl in Desktop-PC’s zum Einsatz kommen. Aber auch im mobilen Bereich hat sich NVIDIA mit der Tegra-Familie ein ordentliches Standbein aufbauen können, welches mittlerweile sogar zu einem eigenen mobilen Gaming-Gerät geführt hat. Dennoch will NVIDIA mehr haben.

Das „Mehr“ bezieht sich hierbei auf „Mehr Marktanteile“, denn die kalifornische Chipschmiede ist mit seinen Marktanteilen nicht allzu sehr zu zufrieden. Kaum neue Tablets, welche mit einer Tegra-CPU angekündigt wurden und bei Smartphones sieht es noch schlimmer aus. Dabei würde NVIDIA am liebsten auch bei Smartphones hier und da seine Chips wiedersehen wollen. Insbesondere von der „Explosion der Android-Geräte“ will NVIDIA künftig stärker profitieren als bisher, da das Geschäft mit Desktop-Grafikkarten stagniert bzw. zurückgeht.

 

Und alles nur wegen Android

Kurz gesagt, NVIDIA will sich stärker im stark wachsenden mobilen Bereich etablieren und greift dazu auf eine neue Strategie zurück: Die Lizenzierung der eigenen Grafik-Technologie, kurz die GPU-Kerne der Kepler-Generation sowie das Patentportfolio zum visuellen Computing. Übrigens ist das keine komplett neue Strategie von NVIDIA, da das Unternehmen von Jen-Hsun Huang dasselbe bereits mit Sony getan hat. Das Design der GPU-Kerne hatte der japanische Konzern Sony damals für seine Playstation 3 lizenziert und eben das hat NVIDIA nun im Smartphone-Bereich vor.

Zu Beginn wird NVIDIA wie schon erwähnt die GPU-Kerne der Kepler-Generation zur Lizenzierung für Konkurrenten freigeben, welche neben DirectX11, OpenGL 4.3 auch das GPGPU-Computing unterstützen. Ebenfalls lizenziert werden können die umfangreichen Patente zum Thema Visual Computing, womit Lizenznehmer ihre eigenen GPU-Funktionen entwickeln können. Die Kepler-Architektur selbst wird für die nächste Generation an Tegra-Chipsätzen erwartet, welche den Codenamen Logan tragen. Neben der neuen Kepler-Architektur bietet der für nächstes Jahr erwartete Tegra 5 CUDA für die ARM-Plattform und die 50-fache Leistung des Tegra 2. Wie schon der aktuelle Tegra 4 wird Logan auf ARMs Cortex A15 Architektur basieren und im 28nm-Verfahren hergestellt werden.

[Quelle: NVIDIA | via The Verge]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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