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OUYA steht vor dem Verkauf: Wird Razer zuschlagen?

2012 sorgte das Kickstarter-Projekt namens OUYA für enorme Aufmerksamkeit, denn die kleine Konsole für gerade mal 99 US-Dollar wollte den Großen von Sony, Microsoft und Nintendo das Fürchten lehren. Das Ziel hatte das ambitionierte Projekt nie erreicht und nun steht das Unternehmen sogar vor dem Ende. Kann ein Verkauf das Unternehmen noch retten?

Seit 2012 das erste Mal von der Konsole mit dem Android-Betriebssystem berichtet wurde, entwickelte sich das kleine handliche Gadget schnell zum Liebling der Indie-Szene. Die Pläne des OUYA-Teams – rund um erfahrene Persönlichkeiten aus der Videospielbranche – waren groß, denn man wollte eine ernsthafte Konkurrenz zu den etablierten Herstellern werden und Android endgültig zur Videospiel-Plattform küren. Genau dieses Vorhaben ist zumindest von Seiten OUYA gescheitert und nun sucht man seine Rettung im Verkauf des Unternehmens (zum Beitrag).

OUYA steht vor dem Aus

Ein Kandidat für die Übernahme ist der Zubehör-Hersteller Razer, welcher laut vertrauten Personen ernsthaftes Interesse an der Übernahme von OUYA haben soll. Angeblich sei der Deal noch nicht perfekt, da man sich noch nicht ganz einig sei was die Mitarbeiter des Unternehmens von CEO Julie Uhrman anbelangt. OUYA sei bestrebt, seine langjährigen Mitarbeiter zu dem neuen möglichen Besitzer mitzunehmen.

Wie deren Zukunft unter Razer aussehen wird ist noch unklar, zumal das Unternehmen mit dem Razer Forge TV (zum Beitrag) selbst im Videospielbereich aktiv ist. Aber als sicher gilt, dass das Team im Fall einer erfolgreichen Übernahme vorerst wie gewohnt weiterarbeiten kann und die OUYA-Plattform in das Angebot von Razer eingliedert. Was die Übernahme für die in den letzten Jahren geschlossenen Partnerschaften mit anderen Unternehmen wie Xiaomi bedeutet ist indes noch ungewiss. Schließlich ist der OUYA App Store seit einiger Zeit auch von anderen Geräten aus erreichbar, wie zum Beispiel der M.O.J.O Konsole von Mad Catz (zum Beitrag).

Warum die einst so vielversprechende Videospielkonsole OUYA gescheitert ist, hat viele Gründe. Der wichtigste ist aber vielleicht der, dass die meisten Android-Spiele auf die Bedienung per Touchscreen ausgelegt sind und ohne spezielle Anpassungen durch die Entwickler nicht mit einem Gamepad spielbar sind. Zwar gab es hochkarätige Titel wie das Prügel-Spiel TowerFall, Deep Dungeons of Doom, Ittle Dew, Hidden In Plain Sight oder auch BombSquad, aber das reichte letzten Endes nicht für den großen Durchbruch. Da können auch Emulatoren wie FPse for OUYA oder Nostalgia nichts mehr retten.

Hat von euch eigentlich jemand sich damals eine OUYA gekauft oder gar an der Kampagne teilgenommen?

[Quelle: CNET]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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