In wenigen Wochen wird Samsung sein diesjähriges Flaggschiff namens Galaxy S5 vorstellen, dass die Erfolgsgeschichte des Galaxy S fortsetzen soll. Unter anderem rüstet der Konzern das Smartphone mit einer neuen Technologie für mehr Sicherheit aus: Einem Iris-Scanner. Da drängt sich unweigerlich der Gedanke auf, ob der südkoreanische Hersteller dies als Antwort auf Apples Touch-ID Fingerabdrucksensor sieht, die das Unternehmen aus Cupertino seit dem September vergangenen Jahres in dem iPhone 5s verwendet.
Die Touch-ID-Technologie des iPhone 5s ist eine echt feine Sache. Finger auf den Home-Button legen und schon wird das iPhone entsperrt oder ein Kauf im iTunes Store bestätigt. Zwar kann die Touch-ID keine Sicherheitsfunktionen ersetzen, dafür aber sinnvoll erweitern und eine einfache Möglichkeit bieten, überhaupt ein Grundmaß an Sicherheit zu nutzen. Zumindest die aufdringliche Freundin ist bis auf weiteres von dem unberechtigten SMS und Termin Interesse ausgeschlossen. Apple hat einmal mehr eine bereits bekannte und früher genutzte Technologie Massen tauglich gemacht und erneut erste Schritte im Smartphone-Sektor gewagt, in dem die biometrische Sicherheitsfunktionen Touch-ID in das iPhone 5s seit September 2013 eingeführt wurde. Da darf natürlich der ärgste Konkurrent und Mitbewerber aus Südkorea nicht nachstehen.
Zunächst wurde dem Galaxy S5 ebenfalls ein Fingerprint-Sensor nachgesagt, der ebenfalls in der Home-Taste seinen Platz finden sollte. Nun scheint es sich Samsung allerdings ein wenig anders überlegt zu haben, denn das Galaxy S5 soll sich alternativ über einen Iris-Scanner entsperren lassen. Jedenfalls ist diese Möglichkeit derzeit im Gespräch, was jedoch die Verantwortlichen bei Samsung eher indirekt zugeben: „Man habe sich noch nicht festgelegt und studiere lediglich die Möglichkeiten“, wie ein Manager von Samsung mitteilt. Eine feste Zusage für einen Iris-Scanner klingt jedenfalls anders.
Das die Südkoreaner verstärkt auf Augen-bezogene Features setzen, kommt nicht von ungefähr. Mit den Smart-Funktionen lassen sich bereits jetzt schon in einigen Galaxy Modellen etliche Dinge anstellen, wie das Umgehen des Display-Timeouts, Scroll-Funktionen oder dem automatischen Pausieren eines Videos. Spätestens im März dürfte Samsung den Schleier heben, wenn der iPhone-Konkurrent Samsung Galaxy S5 offiziell vorgestellt wird. Es wird mittlerweile sogar gemunkelt, dass die Südkoreaner ihr Flaggschiff-Smartphone erstmals nicht mehr mit einem Kunststoff-Gehäuse versehen. Im Gespräch ist eine Mischung aus Kunststoff und Metall, wie es HTC bei seinem HTC One bereits anwendet. In diesem Zusammenhang dürfen wir ebenfalls gespannt bleiben, ob die Spekulationen im Bezug auf einen Release des iPhone 6 im Mai, in die Realität umgesetzt werden. Gerüchten zufolge will Apple mit einem vorgezogenen Veröffentlichungs-Termin des iPhone 6 (entgegen dem üblichen Herbst-Termin), die schwindenden Umsätze – gerade was den deutschen Markt anbelangt – kompensieren.
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