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Samsung Knox künftig mit BlackBerry-Verschlüsselung

Wenn es um das Thema Sicherheit im Smartphone-Sektor und Business-Umfeld geht, dann kann so schnell niemand etwas dem kanadischen Konzern Blackberry vormachen. Daher ist die nun bekannt gegebene Partnerschaft mit Samsung ein enormer GEwinn für die Südkoreaner, da die hauseigene Sicherheitslösung Samsung Knox durch die Blackberry-Verschlüsselung profitiert.

Bei Power-Usern sind die Aktionen Samsungs seit dem Samsung Galaxy S4 wenig auf Gegenliebe gestoßen, was die Absicherung des Systems vor unbefugten Zugriffen betrifft. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass Samsung Knox die Sicherheit und Integrität von auf dem Smartphone und Tablet gespeicherten Daten gewährleisten soll. Schließlich will der südkoreanische Konzern den äußerst lukrativen Enterprise-Markt nicht gänzlich Apple uns einen iOS-Geräten überlassen. Um wieder einigen Boden gut zu machen hat sich Samsung nun die beste Expertise des Marktes ins Boot holen können: Blackberry.

Samsung Knox, powered by Blackberry

Wie das kanadische Unternehmen auf einem Enterprise-Event bekannt gegeben hat, werde man künftig mit Samsung zusammen an der Verbesserung der Sicherheitslösung Samsung Knox arbeiten, was die Implementation der eigenen Technologie im Bereich der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung betrifft. Anfang des kommenden Jahres wird die neue Stufe der Sicherheit verfügbar sein und Samsung einen großen Vorteil im Enterprise-Geschäft verschaffen, da Blackberry trotz der Probleme der letzten Jahre noch immer die besten Sicherheitspraktiken für die mobile Kommunikation anbieten kann.

Neben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird auch der Blackberry Enterprise Server 12 (BES12) Teil von Samsung Knox werden. Zumindest die Mobility-Management-Plattform davon wird Anfang 2015 für ausgewählte Galaxy-Modelle verfügbar sein, wozu mit relativ großer Sicherheit das Samsung Galaxy S5 (zum Beitrag), dessen Mini-Variante und das neue Samsung Galaxy Note 4 gehören werden.

Für Samsung ist die Partnerschaft von enormer Wichtigkeit, da die Sicherheitslösung Samsung Knox trotz Zertifizierung für den Einsatz in der US-Regierung (zum Beitrag) bisher kaum genutzt wird. Durch das Wissen von Blackberry könnte sich die Sache für Samsung jedoch sehr stark zum Positiven entwickeln und auch Blackberry kann durch die Partnerschaft profitieren und seinerseits neue Kunden für die BES12-Plattform gewinnen. Übrigens ist Samsung Knox zu gewissen Teilen in Android 5.0 Lollipop enthalten, mit einigen kleinen aber feinen Unterschieden (zum Beitrag).

[Quelle: The Verge]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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