Mit der UFS-Technologie für Flash-Speicherchips hat Samsung den derzeit schnellsten Speicher für Smartphones im Programm. In den aktuellen Top-Modellen der Galaxy Reihe einschließlich dem neu vorgestellten Samsung Galaxy S7 und Galaxy S7 edge kommt dieser UFS Speicher zum Einsatz. Nun hat der Konzern den nächsten Schritt für mobile Geräte alle Art angekündigt: Speicherchips mit 256 GB Kapazität.
Der südkoreanische Konzern ist einer der führenden Hersteller in der Halbleiter-Branche, weswegen auch eine ganze Menge der eigenen Technologie inklusive der Speicher-Lösungen in Geräten wie dem Samsung Galaxy S7 zum Einsatz kommt. Mit dessen Vorgänger Galaxy S6 wurde auch erstmals die UFS 2.0 Technologie eingeführt. Diese verbraucht nicht nur weniger Energie, sondern sie ist auch noch erheblich schneller als herkömmlicher Flash-Speicher der eMMC-Technologie.
Konnte man zusammen mit dem Samsung Galaxy S6 noch den weltweit ersten 128 GB Chip dieser Technologie feiern, haben es die Südkoreaner dieses Jahr nicht ganz geschafft. Nur wenige Tage nach der Vorstellung des neuen Flaggschiffs verkündet der Konzern nun, dass man auch 256 GB fassende UFS Speicher Module für mobile Geräte herstellen kann. Für Nutzer, die ihre Daten aus den verschiedensten Gründen nicht in der Cloud speichern wollen oder können, sind das tolle Neuigkeiten.
Neben der enormen Kapazität – die vermutlich bereits im Samsung Galaxy Note 6 zum Einsatz kommen könnte – zeichnet sich der neue UFS 2.0 Speicher unter anderem durch sehr hohe Geschwindigkeiten bei Lese- und Schreibvorgängen aus. So sollen Daten mit bis zu 850 MB/Sekunde gelesen und mit bis zu 260 MB/Sekunde geschrieben werden.
Laut Samsung ist man damit nicht nur auf dem Niveau von typischen SSD-Festplatten, sondern auch bis zu dreimal so schnell wie herkömmliche MicroSD der schnellsten Sorte. Das auch eMMC-Speicher weit abgeschlagen zurück liegt, dürfte da nicht verwundern.
Zumal man innerhalb eines Jahres die Kapazität der UFS-Speicherchips selbst vergrößern konnte, ohne die Chips selbst vergrößern zu müssen. Nach Angaben der Halbleiter-Sparte des Konzerns sei der neue Chip kleiner als eine MicroSD, was Hardware-Designern eine neue Art der Flexibilität bei der Konstruktion neuer Geräte ermöglichen soll.
Unweigerlich fragt man sich spätestens an dieser Stelle, warum man nicht gleich den Chip zusammen mit dem Samsung Galaxy S7 vorgestellt hat und eines der Modelle damit ausstattet. Stattdessen gibt es lediglich Varianten mit 32 oder 64 GB internem Speicher, die es noch nicht einmal in den selben Märkten gibt. Entweder das eine oder das andere.
Von daher kann man schon jetzt spekulieren, dass in wenigen Monaten oder gar Wochen ein schon einmal vermutetes Samsung Galaxy S7 Premium (zum Beitrag) mit eben diesen 256 GB internem Speicher vorgestellt werden könne – oder das bereits angesprochene Samsung Galaxy Note 6 kommt in eben dieser Konfiguration auf den Markt.
Fakt ist lediglich, dass der neue 256 GB fassende UFS 2.0 Chip irgendwann in einem der nächsten Premium-Modelle des südkoreanischen Konzerns eingesetzt wird.
Immerhin hatte ASUS mit dem Zenfone 2 Deluxe Special Edition den Anfang gemacht und 256 GB in einem Android Smartphone verbaut (zum Beitrag). Da kann Samsung als einer der technologisch führenden Hersteller der Smartphone-Branche nicht allzu lange hinterher hinken.
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