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Samsung: Mehr Innovation und Klasse statt nur Hardware

Der aktuelle Marktführer der Smartphone-Branche ist der südkoreanische Konzern Samsung, der durch Masse und Hardware sich in wenigen Jahren an die Spitze gekämpft hat. Gefühlt jede Woche wird ein neues Smartphone oder anderes Gerät vorgestellt, um wirklich jedem Geschmack etwas bieten zu können. Das kann allerdings nicht auf Dauer gut gehen, wie Konzern-Chef Lee treffend bemerkt hat.

Der südkoreanische Samsung-Konzern ist der größte Konzern der Welt und in einer Vielzahl an Branchen tätig. Der für uns vermutlich bekannteste Konzernteil ist Samsung Mobile, wo Smartphones, Tablets und andere Consumer-Elektronik entwickelt wird. Und ist einer der Vorzeige-Teile, wenn es um Gewinn und Wachstum geht. Zumindest könnte man das aufgrund der Millionenfachen Verkäufe von Galaxy S4 und Galaxy Note 3 erwarten, die zu neuen Rekordergebnissen in den einzelnen Quartalen führten. Die Börse sieht das allerdings etwas anders: Zum Jahresende hin hat der Kurs kräftig nachgelassen und Samsung Mobile satte 10 Milliarden US-Dollar an Börsen-Wert verloren. Zeit die eigene Strategie zu überdenken.

 

Alte Lasten von Samsung

So in etwa könnte man die Neujahrsansprache von Samsung-CEO Lee Kun-hee auf einen Punkt zusammenfassen, dem dritten Sohn des Konzerngründers Lee Byung-chull. Ganz konkret sprach er das Wettrennen um immer bessere Hardware an, dass das nicht gut sei für die Zukunft des Konzerns. In den vergangenen 20 Jahren habe man sich mit einigem Erfolg vom reinen Massenhersteller hin zu einem Hersteller mit Qualität entwickelt, so Lee. Allerdings reicht das alleine nicht mehr aus, will man weiterhin an der Spitze bleiben. Mehr echte Innovationen müssen in diesem Jahr folgen oder um Lee Kun-hee zu zitieren:

Alte Strategien, Hardware-orientierte Prozesse und die Unternehmenskultur müssen mutig über Bord geworfen werden.

Große Worte, die der 71-Jährige vor etwa 1.800 hochrangigen Mitarbeitern da verkündet hat aber den Kern ziemlich gut treffen. Sicherlich, Samsung verkauft Millionen an Smartphones und die Top-Modelle wie Galaxy S4 oder Galaxy Note 3 haben sich allein öfters verkauft als manch Konkurrent insgesamt verkaufen konnte, ein Grund zum ausruhen und so weitermachen ist das trotzdem nicht. Das Samsung einiges verbessern kann, zeigt sich gerade im Bereich der Software: So Feature-reich TouchWiz auch sein mag, an der Performance gibt es einiges zu verbessern. Das hat auch die Konzern-Führung bereits begriffen.

Jetzt muss der neue ausgerufene Kurs nur noch umgesetzt werden und das im Idealfall nicht nur mit den neuen Generationen von Galaxy und Co.

[Quelle: Wall Street Journal | via AndroidAuthority]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Stefan

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