Google Glass scheint derzeit etwas unterzugehen nach der anfänglichen Euphorie, welche dem Augmented Reality Gadget aus den Google X Labs entgegen gebracht wurde. Zwar sind nur wenige Auserwählte US-Bürger in den Genuss gekommen, Google Glass zu testen. Aber manchmal kommt dabei auch einiges Interessantes zu Tage, wie unter anderem die Kollegen von AndroidPolice zu berichten wissen.
Denn AndroidPolice ist auch bekannt dafür, manche Google Apps bis auf das letzte Byte auseinander zu nehmen und nach neuen Funktionen und so weiter zu untersuchen. Dabei kamen unter anderem interessante Details von Android 4.2 zum Vorschein (Teil 1, 2 und 3) oder auch durch den APK Teardown der Google Glass App, dass Google an einem eigenen Spiele-Dienst für Android nach Apples Vorbild des Game Center arbeitet. Und nun haben die Jungs sich Google Glass selbst vorgeknöpft und erneut einiges aufgedeckt, was wir so vielleicht vermutet haben.
Der Weg dahin war zudem recht simpel, wie der Chef-Enthüller der APKs, Ron Amadeo im entsprechenden Artikel schreibt. Die Google Glass Brille muss lediglich an einem PC angeschlossen werden, dann das USB-Debugging aktivieren, ADB starten und schon kann der Spaß losgehen. Spaß ist in diesem Zusammenhang durchaus wörtlich zu nehmen, denn über das ADB-Sideloading konnte Ron Amadeo beweisen, dass das Betriebssystem von Google Glass nicht nur ein modifiziertes Android ist sondern ein echtes komplettes Android. Inklusive Unterstützung von normalen Android Apps aus dem Play Store. Um das zu beweisen, hat Ron gleich mal den Google Chrome Browser installiert sowie den Nova Launcher und selbst das äußerst beliebte AR-Game Ingress lies sich mit der Datenbrille nutzen!
Spätestens nach der Installation des Nova Launcher war klar, dass es sich um ein ganz normales Android handeln muss. Immerhin waren eine Notification Bar zu sehen sowie die Nexus-typischen Software-Tasten. Es ist einfach alles da, was man von einem stinknormalen Android-Smartphone her bereits kennt. Die Glass UI ist vom Prinzip her also genau das, was Facebook Home ist: Ein in Funktionen eingeschränkter neuer und optimierter Anstrich für Android. Mehr nicht. Gesteuert wird das Ganze übrigens recht problemlos über das kleine Touchpad, welches seitlich an Google Glass integriert ist. Ach ja, Facebook lässt sich über diesen Weg auch mit der Brille nutzen.
Ob solch ein „Hack“ jetzt Sinn macht bei einem Gagdet wie Google Glass sei mal dahingestellt aber eines zeigt das „Experiment“ dennoch: Google lässt entsprechend ambitionierten Entwicklern wirklich alle Hände frei mit ihren Android-Geräten das zu tun, was sie wollen. Übrigens stehen Entwicklern über entsprechende Apps alle Möglichkeiten für Google Glass frei, da die Mirror API, der offizielle Weg für Entwickler, in ihren tatsächlichen Funktionen doch ein wenig eingeschränkt ist. Das Ganze hat Ron Amadeo übrigens netterweise in einem Video festgehalten, wie das aussehen würde.
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