Canonical plant mit Ubuntu Touch nichts geringeres als den Einstieg ins Smartphone-Geschäft. Erste Developer Previews für verschiedene Smartphones und Tablets gibt es bereits aber für Smartphones mit vorinstalliertem Ubuntu Touch sieht es noch mau aus. Und scheinbar wird das noch eine ziemlich lange Zeit so bleiben.
Ubuntu Touch ist im Prinzip die Portierung der Linux-Distribution Ubuntu auf Smartphones, mit entsprechend auf Touchscreens angepasster Oberfläche und Software. Bisher macht das Projekt recht gute Fortschritte, einige Geräte wie das Galaxy Nexus, Nexus 4 und Nexus 7 haben sogar offizielle Portierungen von Canonical selbst bekommen, damit Entwickler das System auf Herz und Nieren ausprobieren können. Eigentlich wollte Mark Schuttlewort – CEO und Gründer von Canonical – noch dieses Jahr erste Geräte auf dem Markt sehen, was er Dezember 2013 ankündigte. Allerdings wird damit vorerst nichts, wie Community-Manager Jono Bacon erzählte.
Bacon nahm kürzlich an einer AMA-Session (Ask me Anything) bei Reddit teil, um diverse Fragen rund um Ubuntu zu beantworten. Freilich kam die Frage nach ersten Geräten auf, wann dieses Jahr mit diesen zu rechnen sei. Laut Bacon wird das nichts vor 2015 werden, er wäre sehr erstaunt wenn dem nicht so wäre. Den ambitionierten Plänen von Canonical dürfte das nicht sonderlich gut tun, da jede weitere Verzögerung eine Gratwanderung bedeutet. Entweder hat das neue System es bei seinem Markteintritt extrem schwer oder sehr einfach, weil sich bis dahin keine ernsthafte Alternative zu iOS, Android und Windows Phone etablieren konnte.
Dabei kündigte Mark Shuttleworth noch letztes Jahr erste Hardware-Partner an, darunter anscheinend einige Größen der Smartphone-Branche. Schnell war unter anderem Samsung im Gespräch, was bisher weder bestätigt noch dementiert wurde. Der erste eigene Hardware-Versuch mit dem Ubuntu Edge scheiterte jedenfalls kläglich. Andererseits war die IndieGoGo-Kampagne vermutlich nur ein waghalsiger Versuch herauszufinden, auf wie viel Anklang ein Ubuntu Smartphone überhaupt stoßen würde.
Jono Bacon unterstützt übrigens den Weg mit Hardware-Partnern: Man könne sich auf die Optimierung der Plattform für OEM-Partner konzentrieren, anstatt sich an eine eigene Hardware zu binden. Bis dahin kann man sich ja mit den Developer Builds ein wenig vergnügen, nachdem zuletzt für das Nexus 4 die Möglichkeit einer echten Dualboot-Lösung implementiert wurde.
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