In den nächsten Monaten wird der neue Dienst Joyn gestartet, dervon den Mobilfunkbetreibern initiiert wurde. Er soll der Konkurrenz in Form von Skype, WhatsApp, Tango und Co. das Leben schwer machen. Als vor einiger Zeit die Telekom erste Tarifdetails veröffentlichte, war das Unverständnis groß wegen der verbundenen Kosten. Nun versucht die Deutsche Telekom Joyn zu rechtfertigen.
Zumindest könnte man den Versuch so bezeichnen, wird doch ein Vergleich zwischen WhatsApp und Joyn dargestellt. Während Joyn auf den Smartphones vorinstalliert sein soll, müssen bei iOS, Android und Windows Phone entsprechende Apps erst im jeweiligen App Store gesucht, heruntergeladen und verifiziert werden. Die Sache hat aber einen nicht ganz unwichtigen Haken: Nicht jeder Hersteller von Smartphones hat sich für die Vorinstallation von Joyn verpflichtet. Plattform- und Modellübergreifende Kommunikation? So wohl eher nicht, bestes Beispiel hierfür dürfte Apple’s iPhone sein. Das Smartphone gibt es grundsätzlich nicht mit Branding, was auch vorinstallierte Apps mit einschließt. Außerdem ist zumindest bisher e plus nicht mit im Boot für Joyn, womit bereits etliche Millionen Kunden herausfallen dürften.
Glaubt ihr das Joyn Erfolg haben wird? Mal abgesehen von den Preisen, seht ihr irgendeinen Vorteil gegenüber WhatsApp, Tango und Co.? Ich ehrlich gesagt nicht, denn die Integration solcher optionaler Dienste ist in meinen Augen gut gelöst, zumindest bei Android. Wie dem auch sei, postet eure Meinung zum Thema unter den Beitrag. Vielleicht bekommen wir ja den ein oder anderen interessanten Gedankengang zu lesen.




















_T1t0_
Die Infografik ist Kappes hoch 10! Als wenn die Punkte mit dem „traurigen Smiley“ (widerspricht sich das nicht?) so nachteilig wären. Appstore öffnen, suchen und installieren, welch schreckliche Hürde!
Wo steht denn dann bitte auf der JOYN-Seite der riesengroße Nachteil der analog zur SMS annähernd gleich hohen Kosten?
Die habe doch den Allerwertesten offen!