Das Apple ein ungemein erfolgreich agierender Konzern der IT-Branche ist kann man kaum übersehen. Das iPhone verkauft sich von Jahr zu Jahr besser, mit dem iPad Pro steht eine Ausweitung des Tablet-Angebots aus und auch bei dem MacBook ist Großartiges zu erwarten. Die Aussichten sind aber schon jetzt wieder mehr als rosig.
Genau genommen ist es die Investmentbank Morgan Stanley, welche diese Vermutung in Umlauf bringt. Zwar geht es dabei nicht um die künftigen Produkte wie iPhone 6s, iPad Pro oder die Apple Watch, aber trotzdem scheint der Konzern von CEO Tim Cook im ersten Geschäftsquartal 2015 wieder äußerst erfolgreich agiert zu haben. Den Schätzungen der Analystin Katy Huberty zufolge könnte das Unternehmen seinen nächsten Rekord bei verkauften Geräten sowie dem damit erzielten Umsatz und Gewinn.
Konkret ist die Rede von mehr als 69 Millionen verkaufter iPhones und über 5,8 Millionen Mac-Rechner. Ob sich die Vorhersage bestätigt oder gar übertroffen wird dürfte sich kommende Woche Dienstag zeigen, wenn Apple seinen Quartalsbericht für das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2015 veröffentlicht. Da für das Weihnachtsgeschäft gleich zwei neue iPhone-Modelle im Handel verfügbar waren – das iPhone 6 und iPhone 6 Plus – könnte die Prognose mit 69 Millionen verkaufter Geräte durchaus stimmen. Zumal alleine am ersten Startwochenende nach Angaben von Apple mehr als 11 Millionen Modelle den Besitzer wechselten. Im Vorjahreszeitraum wurden über 51 Millionen iOS-Smartphones verkauft.
Ähnliches wird auch für die Mac-Sparte erwartet, wo sich Analystin Katy Huberty den Schätzungen des Marktforschungsunternehmens IDC anschließt. 5,8 Millionen verkaufte iMac, Mac Pro und natürlich MacBook würden ein Plus von etwa 300.000 Geräte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeuten.
Allerdings wird nicht jede Sparte von Apple so positiv bewertet. Bestes Beispiel dafür ist das iPad: Hier erwartet Huberty „nur“ 22 Millionen verkaufte Geräte, was einem Rückgang von gut 4 Millionen Einheiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Gründe dafür könnten durchaus die nicht allzu groß ausfallenden Unterschiede zwischen den aktuellen Modellen und deren Vorgänger sein, sodass das Kaufinteresse allgemein niedriger ist. Außerdem wird ein Tablet statistisch gesehen bei weitem nicht so häufig gewechselt wie ein Smartphone.
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