Schon im Juni hat Google den offiziellen, über einen Wettbewerb in der Android-Community ermittelten Namen „Nougat“ enthüllt. Am 22. August war es schließlich soweit: Für viele Nexus-Geräte und das Pixel C stand das Update als Developer Edition sofort bereit. Nachdem nun auch Besitzer des LG G5 auf den Nachfolger von Marshmallow updaten können, bleibt abzuwarten, wann die neuesten Funktionen aus dem Hause Google auch den restlichen Android-Nutzern offiziell zur Verfügung stehen.
Die ersten Smartphones, die schon bald ein Update auf Android 7 erhalten sollen, sind das Samsung Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge – zwei Top-Handys, die mit den aktuellen Pendants aus dem Hause Apple mithalten können und daher immer noch Bestseller im Onlineshop von Cyberport sind. Samsung hat bereits damit begonnen, an ausgewählte Besitzer der südkoreanischen Produkte eine Betaversion von Android 7 zu verschicken (zum Beitrag). Mithilfe der Beta-App können diese die neuen Funktionen des bevorstehenden Updates vorab testen. Mit diesem Vorgeschmack auf Nougat 7.0 will der Konzern verhindern, dass gravierende Fehler Millionen User erreichen. Wer sicher gehen will, dass das Update reibungslos läuft, sollte jedoch darauf warten, dass das Smartphone vibriert und der Download offiziell bereit steht. Gerüchten zufolge soll es frühestens im Januar soweit sein – noch haben die Südkoreaner kein konkretes Datum bekanntgegeben. Einen ersten Eindruck von Android Nougat auf dem Samsung S7 bietet dieses englischsprachige Video:
Fraglich bleibt zudem noch, ob Besitzer des Galaxy S6, Galaxy S6 Edge und S6 Edge+ in den Genuss des Android 7.0 Nougat Updates kommen. Für das Galaxy S5 wird es voraussichtlich keine neue Version mehr geben. Denn die Smartphone-Hersteller haben sich darauf geeinigt, Updates lediglich bis zu 18 Monate nach dem Verkaufsstart zu gewährleisten. Der Grund: Das Anpassen der Benutzeroberfläche und Treiber sowie das Testen der Stabilität ist bei älteren Modellen zu aufwendig. Zudem müssen alle Geräte OpenGL ES 3.1 unterstützen, das Google kurz vor der Veröffentlichung von Android 7.0 Nougat eingeführt hat. Der Hintergrund: Die neue Software-Version ist dadurch nicht kompatibel mit den Prozessoren Snapdragon 800 und 801 von Qualcomm, die OpenGL ES 3.1 nicht unterstützen. Vulkan, die neue Grafikschnittstelle in Android 7.0 Nougat, setzt OpenGL ES 3.1 jedoch voraus. Die Benutzer folgender Smartphones werden damit vergeblich auf das Update auf Android 7.0 warten:
Hier sind Besitzer eines Nexus 6P und Nexus 5X immer auf der sicheren Seite, wobei Google zuletzt auch schon bekannt gegeben hat, nicht alle Entwickler Smartphone bis in alle Ewigkeit mit der neuesten Android Version zu versorgen (zum Beitrag).
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