Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets machen schon viel Spaß, keine Frage. Wenn es anders wäre, dürfte die Branche nicht ein so rasantes Wachstum haben. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Erfolges sind zweifelsohne die installierbaren Apps, die ein Smartphone erst so richtig smart machen. Ein Bereich, mit dem Apple bisher immer gegen die Konkurrenz gewettert hat. Nur wird das nicht mehr so einfach werden künftig.
Im Jahre 2008 startete Apple den iTunes App Store mit einer aus heutiger Sicht winzigen Anzahl von 500 Apps für das iPhone, was geradezu eine Revolution auslöste. Das iPhone für sich genommen hatte den Markt der mobilen Alleskönner damals bereits total umgekrempelt, da gelang Apple mit dem App Store gleiches noch einmal. Seit jeher müssen sich Plattformen deswegen auch mit am Angebot an nachinstallierbaren Apps messen, wo bisher immer Apple den Ton angab. Zum Beispiel verkündete der Konzern aus Cupertino letzte Woche auf dem iPad-mini-Event, dass man die Marke von 700.000 Apps durchbrochen habe. Nur eine Woche später zog Google nach mit seinen Zahlen.
Eigentlich hätte die neue Marke mehr als herrlich in die Android-Keynote gepasst, leider hat Hurrikan Sandy dem einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also müssen die Zahlen wesentlich unspektakulärer an die Öffentlichkeit gelangen, per simpler Berichterstattung. Und es hätte ein richtig guter Seitenhieb Richtung Cupertino werden können, denn Google hat mit der Anzahl an Apps gleichziehen können: Über 700.000 Apps. Und wer die Browserausgabe des Play Stores nutzt, der dürfte sich über zwei Greasemonkey-Scripts sicher hellauf begeistern können.
Allerdings sollte man auch realistisch bleiben und konstatieren, dass die Qualität nicht unbedingt vergleichbar ist. Apple für seinen Teil überprüft zum Beispiel sämtliche Apps die eingereicht werden vor einer Veröffentlichung, während beim Play Store jeder Entwickler ohne großartige Überprüfung seine Apps einstellen kann, sofern der automatisierte Algorithmus keine potentielle Malware entdeckt. Dementsprechend oft findet sich neben tollen Apps auch viel Müll oder die berühmt-berüchtigten Wallpaper-Apps. Entfernt werden verseuchte Apps und dergleichen erst, wenn eine Beschwerde bei Google eingeht.
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Ist immer wieder nett, das mit den Zahlen. 700.000 hmmm minimum 300.000 kann man in Tonne kloppen, wiederum
200.000 App 's sind mal völlig sinnfrei da man sie ja im Browser aufrufen kann.
Der Rest sind dann vielleicht die mit denen man auch was Anfangen kann