Spätestens seit dem Galaxy S heißt es in Sachen „Kampf um die Android-Krone“ HTC gegen Samsung und umgedreht. Das bedeutet aber auch im Gegenzug, dass die eigenen Marketingmaßnahmen immer weiter verstärkt werden und gerade Samsung hat ein riesiges Werbebudget. Dass man damit auch mal eher unschöne Kampagnen führen (lassen) kann, zeigt ein aktueller Fall.
Und zwar behält sich HTC das Recht vor, juristisch gegen den Konkurrenten Samsung vorzugehen. Konkret wirft der taiwanische Konzern dem südkoreanischen Konkurrenten vor, über jeweils lokale Werbe-Agenturen in Taiwan Studenten im Sinne von Samsung Postings verfasst zu haben. Dabei sollen sich die angeworbenen Studenten abfällig über HTC-Smartphones geäußert und diese schlechtgeredet haben, um im selben Posting gleich noch ein Samsung-Smartphone zu empfehlen. Angeblich haben die Teilzeit-Arbeitskräfte verschiedene extra dafür angelegte Nutzerkonten in verschiedensten Foren genutzt, um Samsung-Smartphones besser dastehen zu lassen. Ein entsprechendes Verfahren zur Überprüfung der Vorwürfe habe die taiwanische Behörde für Wettbewerb bereits eröffnet, wie Focus Taiwan unter anderem berichtet.
Diese zweifelhafte Marketing-Kampagne soll laut ersten Informationen bereist Anfang des Jahres begonnen haben, ein erster konkreter Hinweis auf diese Praktiken Anfang April bekannt geworden sein. Daraufhin kündigte Samsung Taiwan über sein Facebook-Account an, bis auf Weiteres sämtliche Werbe-Aktivitäten einzustellen, um die eigenen Mitarbeiter zu schulen. Das Posting mit den ersten Vorwürfen des unlauteren Wettbewerbs selbst scheint schon längst gelöscht worden zu sein, jedenfalls ist dieses bei Facebook derzeit nicht auffindbar. Lediglich ein Diksussionsthread zu dem Vorfall ist noch erreichbar.
An dieser Stelle fragt man sich wirklich, warum Samsung so etwas nötig haben sollte, immerhin verkaufen sich Galaxy S3, Galaxy Note 2 und andere Samsung-Smartphones wie geschnitten Brot. Im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung von Samsung Taiwan drohen dem Konzern jedenfalls bis zu 25 Millionen New Taiwan Dollar Strafe, umgerechnet etwa 640.330 Euro. Schon Anfang diesen Jahres wurde Samsung schon einmal wegen irreführender Werbung verurteilt. Damals ging es um die Kamera-Funktionen der Galaxy-Familie, wofür Samsung eine Strafzahlung leisten musste.
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