Wenn man eine Software mit einem Funktionsreichen Mediencenter in Verbindung bringt, dann ist es fast immer die Open-Source-Software Kodi. Einst als Homebrew für die erste Xbox ins Leben gerufen und unter XBMC besser bekannt, hat sich die Software zum De-Facto-Standard entwickelt. Nun ist die finale Kodi Version 15.2 veröffentlicht worden, die eine ganze Reihe an Fehlern behebt.
Neben den üblichen Plattform-unabhängigen Verbesserungen an der Mediencenter-Software können vor allem Besitzer einer Set-Top-Box mit Android als Betriebssystem von der finalen Kodi-Version 15.2 profitieren. Bei wem in der Set-Top-Box ein Amlogic-Prozessor steckt, wird es vielleicht kennen: Bildstörungen vielfältiger Art, nachdem man ein offizielles Firmware-Update des jeweiligen Herstellers installiert hat. Aber auch Ton-Probleme hatte es gegeben. Eben dieser Fehler sollte nun der Vergangenheit angehören und der Filmgenuss in geselliger Runde mit der Familie oder Freunden wieder ungestört sein.
Zu den behobenen allgemeinen Fehlern gehören unter anderem fehlende DVB-Untertitel, inkompatible MySQL-Abfragen, auf den neusten Stand gebrachte PVR-Plugins, MicroDVD Untertitel oder auch falsch positionierte Untertitel. Die komplette und sehr umfangreiche Liste der behobenen Fehler, verbesserten Funktionen und anderer Dinge gibt es wie üblich auf der Projekt-Website selbst. Zu den größeren Verbesserungen für Android im Speziellen gehört das behobene Refresh-Rate Switching, womit die Performance auf Geräten wie der NVIDIA Shield TV, dem Nexus Player und anderen Set-Top-Boxen mit Android spürbar besser sein sollte.
Die Downloads für den zweiten Wartungs-Release für Kodi 15 Isengard (zum Beitrag) stehen ebenfalls auf der Website des Projektes zum Download bereit. Aktuell werden offiziell Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS mit Jailbreak, der RaspBerry Pi sowie spezifische Hardware-Plattformen wie zum Beispiel Freescale IMX6 unterstützt. Eine Liste der spezifischeren Geräte gibt es im Wiki des Projektes. Die App für Android gibt es sogar im Google Play Store.
Die Installation selbst ist denkbar einfach: Man lädt sich das entsprechende Installationspaket herunter und installiert es über das vorhandene Programm einfach drüber. Jedoch sollte man zur Sicherheit seine Einstellungen vorher sichern. Gerade bei exotischerer Hardware oder Kombinationen aus Hard- und Software kann es nicht schaden, um Stunden der mühsamen Fein-Justierung zunichte zu machen.
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