Um seine Moto Edge 50-Serie zu vervollständigen, hat sich die ehemalige Google-Tochter mit dem Motorola Edge 50 Neo ordentlich Zeit gelassen. Doch Stein des Anstoßes war nicht ein schlechtes Marketing, sondern InterDigital, die vor dem Münchener Landgericht ein deutsches Verkaufsverbot errungen haben. Das wurde im Oktober 2024 beendet und das Neo kann seitdem für eine UVP von 499,99 Euro in fünf verschiedenen Pantone-Farben gekauft werden. Das ist jedoch eine Menge Holz für ein Mittelklasse-Smartphone. Inzwischen bekommt Ihr das Smartphone aber auch rund 30 Prozent günstiger. Schauen wir also einmal in unserem ausführlichen GO2mobile-Test, was das Mittel-Moto – für einen Preis ab teilweise 300 Euro – zu bieten hat.
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Das Motorola Edge 50 Neo kommt mit handlichen 154,1 x 71,2 x 8,1 Millimeter und einem Gewicht von 171 Gramm in der Farbe Pantone Latté zu uns in die GO2mobile-Redaktion. Es besitzt eine vegane Rückseite mit einer homogen geschwungenen Kamerainsel für insgesamt 3 Optiken zuzüglich einem LED-Blitzlicht.
Obwohl sich der Rahmen sehr wertig anfühlt ist er aus Kunststoff. Ihm verdankt das Smartphone vielleicht auch seine Zertifizierung wie dem IP68 und dem Militär-Standard 810H. Die 8. Generation des US-Verteidigungsministerium zertifiziert den unbeschadeten Militär-Einsatz unter extremen Einsatzorten, Temperaturschwankungen und Stürzen. Das IP68-Zertifikat wird da schon etwas genauer und gewährt absoluten Schutz gegen das Eindringen von Staub und Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen (tiefer als 1 Meter und länger als 30 Minuten) in Wasser.
Alle Tasten befinden sich an einer optimalen Position auf der rechten Seite und bieten einen guten Druckpunkt. Einen haptischen Unterschied in Form einer Rifflung macht die Power und Standby-Taste nicht. Sie lässt sich aber dennoch aufgrund ihrer Größe und Position blind erfühlen.
Weitere Merkmale offeriert die Unterseite, während sich rundum drei Mikrofone am kantigen Rand verteilen. Besagte Unterseite bietet von links nach rechts (Display nach oben) den SIM-Tray für zwei Nano-SIM-Karten (kein microSD-Karten Support), einem Mikrofon, dem USB-Type-C-Port (2.0) und drei Öffnungen für einen der beiden Stereo- und Dolby-Atmos-Lautsprecher.
Den zweiten Speaker positioniert die Lenovo-Tochter nahezu unsichtbar über dem nun flachen Display. Der Sound ist recht höhenlastig. Der untere Lautsprecher ist in Sachen Bass etwas kräftiger, verfälscht aber das Stereobild im Quermodus nicht.
Motorola begeistert mit seinen originellen Pantone-Farben, der Haptik optimierten Rückseite und dem für die Mittelklasse sehr gutem Schutz vor Staub, Wasser und Stürzen.
Motorola ist bei dem Moto Edge 50 Neo auf die Wünsche der Community eingegangen und hat ein flaches 6,35 Zoll „kleine“ pOLED-Display verbaut. Auf dem Datenblatt klingt das echt kompakt, doch im Gegensatz zum 6,2 Zoll kleinem AMOLED-Panel des Samsung Galaxy S26, empfinde ich das Moto als deutlich größer. Liegt vermutlich auch an den kompakteren allgemeinen Maßen des Samsung-Flaggschiffs (146 x 70 x 7,2 mm).
Der Moto-Bildschirm bietet eine beachtliche Auflösung von 2.670 x 1.220 Pixel bei 460 ppi. Bot man noch im vergangenen Jahr eine Bildwiederholrate von 144 Hertz, sind es dieses Jahr „nur“ 120 Hertz. Das ist zwar schade, aber die Konkurrenz bietet da auch nicht mehr. Und am Ende werden wir spätesten bei der Kategorie Akku wissen, weswegen sich Motorola gegen die 144 oder mehr Bilder pro Sekunde entschieden hat.
Dennoch ist der Bildschirm in unseren Augen einer der Besten im Mittelklasse-Segment. Gerade die kontrastreiche und farbdynamische HDR10+ Darstellung gefiel uns im Test sehr gut. Die maximale Helligkeit wird von der Lenovo-Tochter mit 3.000 Nits angegeben. Wir haben knapp 1.300 Nits (drinnen 520 Nits) gemessen. Immer noch sehr hell.
Das Display ist durch Corning Gorilla Glass 3 geschützt. Der Fingerabdrucksensor befindet sich ebenfalls unter dem Panel und arbeitete in unserem Test sehr schnell und zuverlässig. Face-Unlock gibt es aber auch als Entsperr-Option. Und ein weiterer Pluspunkt: Es gibt endlich ein Always-on-Display!
Obwohl sich die Lenovo-Tochter einen Rückschritt in Sachen Bildwiederholrate geleistet hat, zeigt später der zu kleine Akku, dass dies eine Weise Entscheidung war. Bei dem planen Bildschirm mit Always-on-Funktion ist man hingegen auf Kundenwünsche eingegangen. Generell gilt das Display zu eines der besten in der Mittelklasse.
Ein kleiner Wermutstropfen dürfte der verbaute Dimensity 7300 Prozessor von MediaTek sein. Es handelt sich hier um einen im 4-Nanometer-Prozess gefertigten Octa-Core-SoC (System on a Chip). Er bietet 4x Cortex A78 Performancekerne die mit bis zu 2,5 GHz takten. Die anderen vier Cortex A55 Energiekerne sind auf maximale 2,0 GHz gedrosselt. Für die grafischen Belange kommt eine Mali-G615 MC2 GPU (Graphics Processing Unit) zum Einsatz.
Temperaturtechnisch gibt es zumindest mit 39,5 Grad im Extreme-CPU-Test schon einmal keinen Anlass zur Kritik. Die rückseitige Beschichtung dürfte einen isolierenden Teil für meine empfindlichen Klavier- und Violinen-Hände beitragen. Beim CPU (Central Processing Unit)-Throttling gibt es ebenfalls keine Auffälligkeiten. Die CPU (Central Processing Unit) zieht knapp unter 100 Prozent Volllast durch um dann nach circa 10 Minuten die Auslastung auf knapp 80 Prozent zu reduzieren.
In Sachen Performance im Alltag gibt es bei den täglichen Aufgaben keinerlei Probleme. Auch Spiele wie Real Racing 3 oder Need for Speed lassen sich problemlos spielen. Aber die harten Fakten liefert am Ende nur ein Benchmarktest. Dazu bemühen wir den AnTuTu- und Geekbench-Test.
Während der AnTuTu mit einen Wert von 693.021 Punkte die Mittelklasse dokumentiert, werden es beim Geekbench 1.049 Single- und 3.014 Multi-Core-Punkte. Zum Vergleich ziehen wir einmal das Google Pixel 8a (zum Test) heran, was ich ebenfalls in der Mittelklasse verorten würde. Das packte unter Android 15 die 1.486 und 2.728 Punkte im Single- beziehungsweise Multi-Core-Score. Dafür, das Google den Processor auch in seinen Flaggschiffen verwendet ein recht gutes Ergebnis für den MediaTek-Prozessor, oder?
In Deutschland wird das Motorola Edge 50 Neo ausschließlich mit 12 GB LPDDR4X RAM und 512 GB uMCP (UFS-basierten Multichip-Paketen) internen Programmspeicher ausgeliefert. Positiv betrachtet erleichtert es dem Kunden die chinesische Qual der Wahl. Bei der Größe bietet die Lenovo-Tochter keinen Support für eine Speichererweiterung via microSD oder verwandten Medien. Dürfte aber bei 512 GB auch nicht zwingend notwendig werden.
Der MediaTek-Prozessor lässt beim Blick auf das Datenblatt ein wenig erschrecken. Doch unser Test zeigte das sich der Dimensity 7300 keineswegs zu verstecken braucht. Auch Speichertechnisch lässt sich Motorola nicht lumpen.
Motorola verbaut auf der Rückseite ein homogen aufgesetztes viereckiges Kamera-Array, welches durch das LED-Blitzlicht auch eine symmetrische Anordnung genießt. Haptisch schon einmal gelungen. Verbaut ist eine 50-MP-Hauptkamera auf Basis eines 1/1.55 Zoll großem Sony Lytia 700 Image-Sensor. Er ist optisch stabilisiert (OIS) und die Optik bietet eine Offenblende von f/1.8 bei einer äquivalenten Brennweite von 23 Millimeter. Natürlich macht Ihr in der Standardeinstellung autofokussierte Pixel-Binning-Aufnahmen von 12,5 Megapixel. Unkomprimierte RAW-Aufnahmen sind aber auch möglich. Es gibt eine „natürliche“ Bild-Präferenz und eine „optimierte“, welche ein wenig dynamischer vorgeht aber bei all unseren Testaufnahmen nicht verwendet wurde.
Dann haben wir eine 10-MP-Telezoom-Kamera, welche jedoch ohne ein Periskop-Objektiv auskommen muss. Dennoch gibt es eine 3-fache optische OIS-Vergrößerung. Der maximale digitale Zoom liegt bei der 30-fachen Vergrößerung. Die äquivalente Brennweite beträgt somit 73 Millimeter bei einer Blende von 2.0. Verbaut ist ein 1/3.94 Zoll großer ISOCELL S5K3K1-Bildsensor von Samsung.
Der 13-MP-Ultra-Weitwinkel-Kamera (120 Grad Sichtfeld) kommt die Dual-Funktion der Weitwinkel- und Makro-Aufnahme zugute. Die Basis bildet hier der 1/3.0 Zoll große GC13A2-Image-Sensor (GalaxyCore). Er bietet dank seinem Objektiv eine Blende von f/2.2 bei einer äquivalenten Brennweite von 13 Millimeter. Keine optische Stabilisierung, aber ein Phase Detection Autofocus (PDAF).
Bei der Frontkamera im mittigen Punch-Hole-Design greift die ehemalige Google-Tochter zu einem 32-MP-ISOCELL-S5KJD1-Sensor in einer Größe von 1/3.14 Zoll. Auch die Frontkamera macht Fotos mit Hilfe der Quad-Pixel-Technologie. So kommt Ihr anstelle der 0.7μm auf eine Pixelgröße von 1.4μm bei einer Blende von f/2.4. Es gibt auch eine Weitwinkel-Funktion. Die Stabilisierung erfolgt adaptiv.
Die Tagesaufnahmen mit dem Motorola Edge 50 Neo gefallen mir persönlich sehr gut. Der Autofokus regiert prompt und zuverlässig. Und wenn man den Fokus auf einen Punkt im Hintergrund wünscht, reicht ein touch auf den Bereich und das Moto korreliert die Tiefenblende. Ich habe mich wie erwähnt für die „natürliche“ Aufnahme entschieden, da dies im Auslieferungszustand so eingestellt ist.
Da mir die Dynamik der Aufnahmen bereits farbenfroh genug ist und die „optimierte“ Aufnahme zusätzliche Rechenzeit beansprucht, denke ich kommen die meisten von Euch damit zurecht. Nutzer eines Xiaomi-Smartphones sind es vermutlich ein wenig poppiger gewohnt und finden beim Moto ebenfalls die passende Auswahl.
Bei dem japanischen Nishikigoi erkennt man sogar noch die einzelnen Schuppen, obwohl der Karpfen sich unter Wasser befindet.
Wie bei anderen Kameras auch, wo nicht für die Weitwinkel- und Hauptkamera der gleiche Sensor verbaut wird, erkennt man schnell die Farbunterschiede. Das Beispielfoto mit der Rutsche, bzw. den Rettungsringen verdeutlicht diesen Eindruck beim Rotton und dem Himmel im Hintergrund der durch die Zeppelinhalle zu erkennen ist.
Dafür gibt es aber am Rand keine typischen Verzerrungen oder unnötige Unschärfe. Ich habe euch auch mal ein Weitwinkelfoto bei Nacht mit in die Galerie gepackt.
Nahaufnahmen im Makromodus sind in der Regel eine Welt für sich. Ich mag die komplett surreale Welt von Ant-Man. Auch hier gilt eine hohe Detailtreue aber auch ein wenig Fingerspitzengefühl.
Okay, die zweite Serie in den Teich rein fotografiert war ein wenig sinnfrei. Aber auch bei den Flamingos erkennen wir das ein 10, bzw. 30-facher digitaler Zoom nichts fürs Fotoalbum ist. Ehrlich gesagt habe ich das bei einem Mittelklasse-Smartphone auch nicht erwartet. Schließlich handelt es sich ja nicht um ein Periskop-Objektiv, obwohl eine 3-fache verlustfrei Vergrößerung möglich ist.
Das der 1-fache Zoom mit der Hauptkamera ebenfalls verlustfrei ist, war klar – ärgerlich ist, dass der Zwischenschritt zur 2-fachen Vergrößerung digital durch die Hauptknipse stattfindet.
Die Nachtaufnahmen bestätigen das Motorola auch dieses Gebiet gut gelöst hat. Kommt von irgendwo ein Lichtlein her, so gelingen die Aufnahmen auch ohne Verwendung von einem Stativ. Die Software berechnet den Fokus optimal und kann sich auch ihren Teil zur Belichtungszeit denken.
Auch die Selfies gelingen zu meiner Überraschung in den meisten Fällen. Da dürfte das Quad-Binning seinen Anteil haben, was durch diesen Trick seine Pixel für das Aufnahme vergrößern kann. Bei Nachtaufnahmen mit der Frontkamera hat die Kamera dann aber ihren Endgegner gefunden. Versteht mich nicht verkehrt – immer noch mit der Oberklasse auf dem gleichen Niveau. Aber wer will, findet hier bei dem Selfie mit brennenden Himmel bei den Details der Äste im Hintergrund. Das schafft die Konkurrenz aber auch nicht besser.
Motorola ist ein wirklich gute Kamera-Setup gelungen. Bedenkt man, dass wir uns hier lediglich in der Mittelklasse befinden, gibt es keinen Grund zu Klagen. Oder? – Nö!
Kommen wir nun zu dem dunklem Kapitel des Motorola Edge 50 Neo. Das Android-Device hat einen 4.310 mAh starken Akku verbaut. Im Jahre 2025 ist das schon eher untere Schublade. Im Alltag hielt der Akku jedoch der üblichen Nutzung stand und schickte uns mit knapp 30 Prozent Restkapazität ins Bett. Hat man aber einen arbeitsreichen Tag vor sich, wird man mit einer Akku-Ladung nicht auskommen.
Im „PC Mark Work 3.0“-Batterietest erreicht das Mittel-Moto im Flugmodus sowie einer Display-Helligkeit von 200 Nits und einer automatischen Bildwiederholrate gerade einmal 10 Stunden und 40 Minuten. Dieser Wert bestätigt unser Gefühl, dass die Akku-Kapazität zu gering bemessen wurde.
Allerdings muss man der Lenovo-Tochter zu Gute halten, dass wenn der Bildschirm auf 60 Bilder pro Sekunde reduziert wird, gibt es knapp 14 Stunden Laufzeit im Test.
Ebenfalls positiv zu bewerten ist der Aspekt, dass das Edge 50 Neo mit 68 Watt TurboPower aufgeladen werden kann. Natürlich legt der Hersteller ein solches Netzteil nicht mit in den Lieferumfang. Kabelloses Laden geht aber auch – dann aber mit 15 Watt Leistung.
Ein solches Auflade-Szenario dauert dann unter optimalen Umständen – also mit entsprechenden Turbo-Netzteil – insgesamt knapp 50 Minuten. Nach 5 Minuten sind bereits 20 Prozent und nach einer halben Stunde 72 Prozent im Tank. Also die volle Leistung drückt das Unternehmen nur zum Anfang in den Akku. Der Ladeprozess wird aus Gesundheitsgründen zum Ende hin verlangsamt.
Der 4.310 mAh „schwache“ Akku ist in der Tat die große Enttäuschung beim 50 Neo. Das hätte man mit dem Turbo-Netzteil vielleicht ein wenig kompensieren können. Doch auch das muss sich der Kunde optional dazu kaufen.
Zwei grundlegende Fragen stellen sich in dieser Kategorie als erstes: Wieviel Bloatware hat die Lenovo-Tochter auf das Smartphone installiert und wie lange gibt es in Zeiten von sieben Samsung- oder Google-Supportjahren System- und Sicherheitsupdates? Hier hatte der Konzern ja zuletzt aufgestockt.
Und so gewährt die Lenovo-Tochter auf das Motorola Edge 50 Neo Updates bis Android 19. Soll heißen 5 Jahre lang System- und auch Google Sicherheitsupdates. Gut, da fehlen jetzt noch zwei Jahre um an Samsung oder Google ran zu kommen, aber zum einen reden wir hier über ein Mittel-Moto und zum anderen macht man schon einen beherzten Schritt in Richtung Kundschaft.
Die zweite Frage ist im Grunde genauso schnell zu beantworten: Bis auf Facebook, Booking.com, TikTok und LinkedIn gibt es keine Bloatware. Vielleicht würde ich noch die 1Weather-App benennen wollen. Sie ist wie auch bei anderen Smartphones nicht von Motorola, lässt sich aber aufgrund ihrer Systemeinbindung auf dem Start-als auch Lockscreen nicht so ohne weiteres löschen. Ich würde sie nicht zwingend als Bloatware bezeichnen, wenngleich die penetranten Werbeeinblendungen schon hart nerven.
Den vorinstallierten Opera-Browser kategorisiere ich bei den vielen Google-Anwendungen ebenfalls nicht zur „unnützen Software“. Allerdings hat auch Motorola selbst ein paar Anwendungen vorinstalliert, die mir aber ebenfalls einen nützlichen Eindruck machen. Gut die LinkedIn-App kann bei der nächsten Jobsuche auch nützlich sein. Also Ansichtssache.
Ich möchte noch kurz auf die Nutzeroberfläche und ihrer generellen Bereitschaft zur Individualität eingehen. Die ist dank Hello UX clean und sehr funktionell. Alles ist in der entsprechenden Übersicht aufgelistet, was sich in Farbe und Form nach Euren Prioritäten verändern lässt.
In der Software-Kategorie liefert Motorola wieder ab. Vermutlich mit viel Unterstützung von Android 15, eine saubere und auf den Punkt gebrachte Individualisierung Eurer optischen Begehren. Fünf Jahre System- und Sicherheits-Updates ist nicht das Maß aller Dinge, aber für die Mittelklasse völlig okay und ein großer Schritt in die richtige Richtung für die Menschheit.
Das Motorola Edge 50 Neo ist ein durchaus überzeugendes Android-Smartphone der Mittelklasse. Aber soviel vorweg: für eine UVP von 499 zu teuer! Da bieten Mitbewerber wie Xiaomi beispielsweise mit dem Poco X7 Pro für 130 Euro weniger nahezu eine identische Ausstattung – mit einem deutlich größeren (6.000 mAh) Akku und einem 90-Watt-Ladegerät im Verpackungsinhalt! Und der Akku ist nämlich auch der größte und auch einzige Kritikpunkt am Motorola Edge 50 Neo!
Aber!
Aktuell bekommt Ihr das Motorola Edge 50 Neo bei Amazon für unter 330 Euro! Und da spricht dann wieder das deutlich bessere Display und das Triple-Kamera-Setup für das Mittel-Moto. Gerade die Foto-Ergebnisse haben nahezu im gesamten Testspektrum überzeugt.
Bleibt am Ende des Tages die Frage, seid Ihr ein Power-User, dann müsst Ihr den zu kleinen Akku im Laufe des Tages nachladen. Als Durchschnitts-Anwender bringt Euch das Neo mit einer Akku-Ladung locker über den Tag. Und es gibt auch kabelloses Laden was in dem Preissegment auch nicht zwingend Standard ist. Auch die IP- und MIL-STD-810H-Zertifizierung inklusive der gelungenen „Vegan Leder“-Rückseite sprechen eher für das Edge 50 Neo von Motorola.
Produktname: Motorola Edge 50 Neo
Marke: Motorola
Angebotspreis: 329,00
Währung: Euro
Verfügbarkeit: InStock
Kurzfassung
Lange mussten wir auf das Motorola Edge 50 Neo aufgrund des deutschen Verkaufsverbot warten. Nachdem der Preis von der 499 UVP auf 339 reduziert ist, überzeugt das Mittel-Moto auf ganzer Linie. Nein – STOPP – die Akkukapazität ist uns ein wenig zu gering bemessen. Und dann nicht mal das Turbo-Netzteil mit rein legen. Das gibt Abzüge!
Pro
Kontra
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