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Qualcomm kauft Mobile-Patentpool von HP

Wer in der Smartphone-Branche tätig ist, der braucht ein dickes Patentportfolio, was auch Qualcomm so zu sehen scheint. Der Entwickler mobiler Chips wie der Snapdragon-Prozessoren will sich scheinbar gegen mögliche Klagen der Konkurrenz wappnen oder selbst in diesem Bereich verstärken. So oder so hat das Unternehmen knapp 2.400 Patente erworben.

Mit dem Patentkrieg der Mobilfunk-Branche hat Qualcomm bisher eher weniger etwas zu tun, zumindest bekommen wir davon nicht so wirklich etwas mit. Das dürfte sich auf unabsehbare Zeit nicht ändern, dennoch verstärkt der Entwickler der beliebten Prozessoren der Snapdragon-Reihe wie Snapdragon 800, Snapdragon 400 oder der etwas betagte Snapdragon S4 Pro in dieser Richtung seine Bemühungen. Denn da HP seine Plattform webOS an LG verkaufte, braucht man die Patente von Palm nicht mehr unbedingt. Meinte HP und stellte diese zum Verkauf, wo Qualcomm freudig zugegriffen hat.

 

Patente und Qualcomm

Über 2.400 Patente hat der kalifornische Chip-Entwickler sich geschnappt, die von Palm, iPAQ und Bitfone stammen. Davon sind etwa 1.400 Patente für die USA und 1.000 weitere für den internationalen Markt gedacht, um dortige Rechte durchzusetzen. Außerdem kommen noch etliche laufende Patentanträge hinzu, die von HP in diesen Bereichen gestellt wurden. Warum HP seine Patente veräußerte ist unbekannt, schließlich kommt der Konzern langsam im Smartphone- und Tablet-Bereich wieder heran.

Die 2.400 Patente sind hauptsächlich aus dem Bereich der mobilen Kommunikation hat Qualcomm zu einem nicht genannten Preis von HP erstanden, beide Unternehmen haben Stillschweigen über die genaue Höhe vereinbart. Wenig dürfte es allerdings nicht gerade gewesen sein, denn solche Patente können im harten Wettbewerb regelrecht Gold wert sein, sofern man sie richtig einsetzt. Über den Kaufgrund darf auch spekuliert werden aber sehr wahrscheinlich ist, dass sich Qualcomm einfach für die Zukunft rüsten will. In seiner Pressemitteilung lies das Unternehmen herausklingen, dass man seinen Kunden damit künftig mehr Funktionalität gewährleisten könne, ohne das diese extra lizenziert werden müssten.

[Quelle: AndroidPolice]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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