Nachdem der südkoreanische Konzern das Galaxy S25 Edge präsentiert hat, fehlt im Grunde nur noch die Fan-Edition der aktuellen S-Klasse. Doch ein erstes Benchmark-Ergebnis des Galaxy S26 FE in der Geekbench-Datenbank dürfte die Fans dieses Jahr eher enttäuschen. Doch die offensichtlichen Veränderungen zum Vorgänger sind an einer Hand abzählbar, sodass sich das Kaufinteresse im Herbst 2025 in Grenzen halten dürfte.
Das Samsung Galaxy S25 FE befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase und wird voraussichtlich erst im Herbst 2025 offiziell vorgestellt. Bislang basierten sämtliche Informationen auf Gerüchten und Spekulationen – doch nun sorgt ein neuer Benchmark-Eintrag in der Geekbench-Datenbank für erste handfeste Hinweise zur Ausstattung des kommenden Modells. Dieser verrät erstmals konkrete Details zum verbauten Prozessor – und dabei handelt es sich um keinen Unbekannten.
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Laut aktuellen Berichten unter anderem von SamMobile soll das Samsung Galaxy S25 FE mit dem Samsung Exynos 2400e ausgestattet sein – also exakt demselben Chip, der bereits im Galaxy S24 FE zum Einsatz kam. Damit bestätigt sich, dass Samsung in der kommenden Fan Edition erneut auf eigene Technik setzt, statt auf einen völlig neuen Prozessor.
Auch beim Arbeitsspeicher scheint es keine Überraschungen zu geben: Während viele aktuelle Android-Flaggschiffe mittlerweile mit 12 GB RAM ausgeliefert werden, bleibt Samsung bei der FE-Serie offenbar bei 8 GB RAM, wie schon beim Vorgänger.
Auf Basis der bisherigen Informationen lässt sich davon ausgehen, dass es im direkten Leistungsvergleich kaum Unterschiede zwischen dem Galaxy S24 FE und dem kommenden Galaxy S25 FE geben wird. Frühere Spekulationen hatten noch gehofft, dass Samsung möglicherweise auf einen MediaTek Dimensity 9400 setzen könnte – ein leistungsstarker High-End-Prozessor, der beispielsweise im Oppo Find X8 Pro verbaut ist. Diese Hoffnung scheint sich nun nicht zu bewahrheiten.
Weiterhin dürfte die nächste Fan Edition zumindest eine neue 12-Megapixel-Frontkamera erhalten, während die Triple-Kamera auf der Rückseite mit dem bekannten 50-MP-Hauptsensor, 12-MP-Ultra-Weitwinkel- und der altbackenen 8-MP-Telefoto-Kamera offenbar unverändert bleibt. Ein Upgrade auf das ebenfalls wenig beeindruckende 10-MP-Telefoto-Modul der übrigen Galaxy-S25-Modelle wäre da wohl das Mindeste gewesen.
Die Entscheidung, erneut den Exynos 2400e zu verwenden, dürfte mehrere Gründe haben. Zum einen handelt es sich um einen bewährten und zuverlässigen Chip, der sich im Alltag sowie beim Gaming als völlig ausreichend erwiesen hat. Zum anderen produziert Samsung den Prozessor in Eigenregie, was im Vergleich zum Einkauf bei Drittherstellern wie Qualcomm deutlich kostengünstiger ist.
Ein Umstieg auf den Exynos 2500, der im modernen 3-Nanometer-Verfahren gefertigt werden soll, scheint aktuell keine Option zu sein. Offenbar hat Samsung bei dessen Produktion weiterhin mit technischen Herausforderungen zu kämpfen.
Auch Qualcomm-Prozessoren, wie der im Galaxy S25 Ultra verbaute Snapdragon 8 Elite, gelten als zu teuer für Mittelklassemodelle. Selbst in den neuen Samsung-Tablets – etwa dem Galaxy Tab S10 Ultra* – setzt das Unternehmen mittlerweile auf günstigere Alternativen wie den MediaTek Dimensity 9300+.
Wenn sich weder am Prozessor noch am Arbeitsspeicher etwas ändert, stellt sich natürlich die Frage, welche Verbesserungen das Galaxy S25 FE überhaupt bieten kann. Laut Gerüchten wird das neue Modell mit einer aktualisierten Software ausgeliefert und könnte neue KI-Funktionen erhalten – ein Trend, den Samsung bei vielen seiner neuen Geräte vorantreibt.
Darüber hinaus ist lediglich von einem dünneren Gehäuse die Rede. Es ist jedoch denkbar, dass Samsung zumindest in Bereichen wie der Akkulaufzeit kleinere Optimierungen vornimmt. Offizielle Informationen hierzu stehen allerdings noch aus.
Das Samsung Galaxy S25 FE könnte sich als solide, aber wenig aufregende Fortsetzung der Fan Edition-Reihe entpuppen. Bewährte Technik trifft auf minimale Neuerungen – ob das reicht, um Käufer zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Bei den Preisvorstellungen die Samsung an den Tag legt – eher nicht.
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