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Tesla Optimus wird laut Teaser-Video zur Haushalshilfe!

Einer der ganz großen Visionen des Milliardärs und Tesla-CEO Elon Musk ist, dass sein humanoider Roboter Optimus eines Tages wie beim Hollywood-Blockbuster iRobot, jedermann als Haushalthilfe zur Seite steht. Das der Tesla-Roboter entsprechende Eigenschaften bietet, hat er bereits bei der kalifornischen Präsentation des Tesla Cybercab als Barkeeper und Service-Personal unter Beweis gestellt. Auch seine Geländegängigkeit hat der Konzern bereits in einem Video demonstriert. Heute haben wir ein weiteres Video für Euch wo der Optimus bereits in privaten Haushalten den Staub saugt und kocht!

Tesla Optimus hilft ab sofort im Haushalt

Tesla hat kürzlich ein neues Video seines humanoiden Roboters Optimus veröffentlicht, das in der Tech-Welt für großes Aufsehen sorgt. In der Aufnahme ist der Roboter dabei zu sehen, wie er eine Reihe feinmotorisch anspruchsvoller Tätigkeiten im häuslichen Umfeld ausführt. Tätigkeiten, die bislang klar dem Menschen vorbehalten waren. So rührt Optimus mit einem Löffel in einem Kochtopf, saugt den Boden und nutzt eine Bürste samt Kehrschaufel, um einen Tisch zu reinigen. Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Vielfalt der Aufgaben, sondern auch die ruhige und präzise Art, mit der der Roboter scheinbar mühelos den erhaltenen Anweisungen folgt.

Das Video erzielte innerhalb kürzester Zeit über fünf Millionen Aufrufe auf sozialen Plattformen und löste eine breite Diskussion aus. Viele Nutzer*innen zeigten sich von den gezeigten Fortschritten beeindruckt. In den Kommentaren ist mehrfach die Rede von einem möglichen Wendepunkt für die Automatisierung alltäglicher Arbeiten im Haushalt. Ein Bereich, in dem bislang nur sehr begrenzte Robotik-Lösungen zum Einsatz kamen.

Wie das Fachportal Teslarati berichtet, hat Tesla beim Optimus-Projekt auch mehrere technologische Meilensteine erreicht. Milan Kovac, Vizepräsident für das Optimus-Programm bei Tesla, erläuterte, dass der Roboter inzwischen in der Lage sei, direkt aus menschlichen Demonstrationsvideos zu lernen. Diese Fähigkeit, sogenannte „Imitationslernen“-Modelle zu nutzen, ermögliche es den Entwicklern, neue Aufgaben wesentlich schneller und effizienter in den Roboter zu integrieren als bisherige Methoden es erlaubt hätten.

Technische Daten des Tesla Optimus

Technisch gesehen bringt Optimus beeindruckende Spezifikationen mit: Er ist etwa 1,73 Meter groß, wiegt 57 Kilogramm und kann bis zu 20 Kilogramm tragen. Gesteuert wird er über dasselbe KI-System, das Tesla auch für seine Fahrassistenzsysteme in Fahrzeugen nutzt. Damit soll eine einheitliche, lernfähige Plattform entstehen, die sowohl für Mobilität als auch Robotik eingesetzt werden kann. Die Dimensionen und Fähigkeiten des Roboters machen ihn potenziell attraktiv für Einsätze im privaten Haushalt ebenso wie in der leichten Industrie.

Doch trotz aller Fortschritte steht Tesla auch vor erheblichen Herausforderungen. So wird die Produktion von Optimus derzeit durch chinesische Exportbeschränkungen für sogenannte „seltene Erden“ beeinträchtigt. Diese Materialien werden unter anderem für die Herstellung leistungsfähiger Magnete benötigt, die in den Robotergelenken zum Einsatz kommen. China fordert dabei verbindliche Zusicherungen, dass die Komponenten nicht für militärische Zwecke verwendet werden. Tesla betont jedoch, dass sämtliche Bauteile ausschließlich in der zivilen Robotik eingesetzt werden sollen.

Die Konkurrenz wird größer

Parallel dazu nimmt der Wettbewerbsdruck deutlich zu. Besonders aus China kommen in letzter Zeit vermehrt beeindruckende Demonstrationen von humanoiden Robotern. Etwa Maschinen, die Fahrrad fahren oder komplexe Kampfsportbewegungen ausführen können. Die internationale Robotik-Szene ist in Bewegung, und Tesla steht mit Optimus vor der Aufgabe, sich in einem bereits stark entwickelten Markt zu behaupten.

Tesla plant, Optimus zu einem Preis zwischen 20.000 und 30.000 US-Dollar anzubieten. Deutlich günstiger als viele heutige Industrieroboter, die nicht selten mehrere hunderttausend Euro kosten. Ziel ist es, einen vielseitigen Alltagshelfer zu entwickeln, der sowohl im privaten als auch im professionellen Umfeld eingesetzt werden kann.

Während viele Beobachter den gezeigten Prototypen loben und die Fortschritte als bedeutend einstufen, bleiben andere skeptisch. Kritiker merken an, dass vergleichbare Fähigkeiten bereits bei anderen Robotik-Programmen wie etwa denen von Boston Dynamics zu sehen waren – teils mit deutlich höherem Reifegrad.

Auch die Frage nach der praktischen Anwendbarkeit eines humanoiden Roboters mit vermutlich begrenzter Akkulaufzeit bleibt offen. Es wird sich zeigen müssen, ob Tesla hier tatsächlich die technologische Führung übernehmen kann oder ob der Konzern lediglich aufholt, was andere Unternehmen bereits vorgemacht haben.

[Quelle: Tesla (x)]
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Lino Bentzin

Hallo, ich bin Lino. Ich studiere Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin und nutze aktuell ein OnePlus 12. Meine Freundin nutzt ein iPhone 15, sodass ich auch einiges auf dem Gebiet mitbekomme. Mein Hobbys sind neben Technik-Kram, das Kochen, Eishockey, HipHop und die PS4.

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Lino Bentzin

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