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WhatsApp-Beta bringt Gruppen-Stummschaltung und Kamera-Shortcut

Obwohl öffentlich das Ende von WhatsApp immer wieder vorhergesagt wird, seit Facebook das Unternehmen und die Entwickler aufgekauft hat, erfreut sich der Messenger nach wie vor wachsender Beliebtheit. Die neuste Beta der App bringt daher wieder neue Funktionen mit sich, die schon bald in der offiziellen Version Einzug halten dürften.

Bei WhatsApp scheiden sich die Geister wie bei kaum einer anderen App. Zum einen geliebt für ihre starke Verbreitung, Einfachheit und sehr niedrigen Kosten von lediglich 89 Euro-Cent pro Jahr, aber auf der anderen Seite für die unsichere Kommunikation und nun wegen dem neuen Besitzer Facebook auch gehasst. Gerade in den sozialen Kanälen wird kräftig gegen den Messenger gewettert eben wegen der unverschlüsselten Übertragung, sodass jeder potentielle Kriminelle mitlesen kann wann sich Hinz und Kunz zur nächsten Party verabreden. Man kann das sehen wie man will, aber fakt ist: Die Nutzerzahlen von WhatsApp steigen immer weiter an und haben erst jüngst die Grenze von einer halben Milliarde aktiver Nutzer (!!!) erreicht.

Chatten in der WhatsApp-Gruppe

Das die Entwickler sich aufgrund der anhaltenden Erfolge nicht zurücklegen zeigt die neuste Beta-Version von WhatsApp. Diese enthält eine neue Funktion zum Stummschalten einer Gruppe, sollten die Benachrichtigungen der Gruppe einen zu sehr nerven. Die neue Option befindet sich in der Gruppenansicht von WhatsApp und lässt Benachrichtigungen jeglicher Art wahlweise für 8 Stunden, 12 Stunden, einem Tag, eine Woche, einen Monat, ein Jahr oder für ganze 100 Jahre stummschalten. Das betrifft sowohl den Klingelton für WhatsApp als auch Benachrichtigungen in der Notification Bar. Letztere lassen sich allerdings auch getrennt einstellen, falls man dennoch irgendwie benachrichtigt werden will.

Neu in der aktuellen WhatsApp-Beta Version 2.11.230 ist außerdem ein Schnellzugriff für die Kamera innerhalb einer Konversation. Der Shortcut befindet sich direkt zwischen dem Testeingabefeld und dem Button zum Aufzeichnen von Sprachnachrichten. Damit lassen sich noch schneller Fotos einfügen. Interessant an dem neuen Feature ist eine eigens implementierte Kamera-Oberfläche, die sehr spartanisch eingerichtet ist und an die AOSP-Kamera bzw. Kamera der Nexus-Familie erinnert. Immerhin kann zwischen Rück- und Frontkamera gewechselt werden sowie das Blitzlicht ein- und ausgeschaltet werden.

Die WahstApp-beta gibt es bis auf Weiteres nur auf der Website von WhatsApp oder über das praktische Tool WhatsApp2Date. Wann die Funktion in die offizielle Version für den Play Store Einzug halten wird ist wie üblich ungewiss. Warum allerdings 100 Jahre zur Auswahl stehen erschließt sich keineswegs. Da wäre es doch viel einfacher die Gruppe gleich komplett zu verlassen.

Entwickler: WhatsApp LLC
Preis: Kostenlos
[Quelle: GSMArena]
Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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Veröffentlicht von
Stefan

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