Fast jeder Hersteller hat inzwischen seinen eigenen Schnellladestandard. Und interessanterweise ist ein Warp-Charge-Netzteil nicht mit einem Huawei-Smartphone kompatible. Das soll sich nun laut einem Medienbericht ändern. Chinesische Hersteller wie Xiaomi, Vivo, Oppo, Honor und Huawei wollen sich nun zusammengetan haben und einen einheitlichen Standard zum schnellen Laden realisieren.
Die Kapazität des in unserem Smartphone verbauten Akkus war bislang einer der wichtigsten Kaufkriterien. Moderne Lade-Technologien zeigen jedoch einen neuen Trend zum Nachladen neuer Energie.
Aber auch hier ist Vorsicht geboten, wie zuletzt Xiaomi bei seiner Testumgebung zum 200-Watt-Laden zugeben musste. Nein – keine Brandgefahr wie einst bei dem Samsung Galaxy Note 7, sondern eher dahingehend, dass das schnelle Laden dem Akku auch Lebenszeit raubt. Im vorliegenden Fall des neuen „HyperCharge“ schrumpfte nach 800 Ladezyklen (entspricht in etwa 2 Jahren) die Gesamtkapazität auf 81 Prozent.
Der größte Nachteil der unterschiedlichen Schnellladestandards wie „FlashCharge“, „SuperDart“, „SuperCharge“, „TurboCharge“, „Warp Charge“ und „SuperVOOC“ ist es, dass sie zum Teil nicht mit dem jeweiligen anderen Standard funktionieren. Das ist in Zeiten, wo Hersteller aus dem Grundgedanken des Umweltschutzes (wollen wir das einmal glauben), kein Netzteil mehr mit dem Smartphone verkaufen, von großem Nachteil. Wie „GizmoChina“ nun berichtet, sollen sich aber einige namenhafte Smartphone-Hersteller und die CAICT (China Academy of Information and Communications Technology) zusammengetan haben, um einen einheitlichen Schnellladestandard zu entwickeln.
Was zuerst recht einfach klingt, ist es im Detail aber nicht. Hersteller wie Xiaomi, Vivo, Oppo und Huawei nutzen ihre eigenen proprietären Technologien. Bei manch einen funktioniert es dann untereinander wieder. Beispiel Honor/Huawei und auch ein Oppo-VOOC-Netzteil kann ein OnePlus-Smartphone mit „Warp Charge“ laden. Bei letzteren gibt es ja inzwischen ein offizielle Aussage, dass man in Zukunft gemeinsam die Ressourcen der Entwicklung und Produktion nutzen wird.
Wann mit einem ersten Resultat gerechnet werden kann geht aus dem Dokument leider nicht hervor. Zumindest ist der Schritt, die hohen Entwicklungskosten zu teilen und einen einheitlichen Standard ins Leben zu rufen, der Richtige. Und wieder einmal muss man neidlos zugestehen, dass es die chinesischen Hersteller sind, die längst weg vom Image des „Billigkopierer“ sind. Innovationen in der Smartphone-Branche entstehen zunehmend in China.
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