Alexa, Cortana und Google Assistant vereint in einem Sonos Lautsprecher

Seit Anfang des Jahres hat das kalifornische Audio Unternehmen Sonos einen neuen CEO mit dem Namen Patrick Spence. Wie in großen Unternehmen üblich, gab es auch bei dem Hersteller für Multiroom-Lautsprecher zur Begrüßung ein kleines internes Memo an die Mitarbeiter, welches nun an die Öffentlichkeit gelangt ist. In diesem kündigt der CEO unter anderem an, alle Sprachassistenten in einem Lautsprecher vereinen zu wollen.

Spätestens seit der CES Anfang des Jahres in Las Vegas wird deutlich, das intelligente Sprachassistenten wie Alexa, Bixby, Cortana, Google Assistant, Siri und Watson im Jahre 2017 deutlich unser Leben bereichern werden. Amazon hat mit seinem Echo und Echo Dot den ersten mutigen Schritt gewagt und sich zum Dank gleich einmal eine blutige Nase eingefangen.
Ein Lautsprecher, welcher durch 7 Mikrofonen permanent unsere Privatsphäre mithört und direkt mit einem Server zur Cloud-Speicherung verbunden ist – für deutsche Datenschützer ein Alptraum (zum Beitrag). Doch so etwas in der Art hatte man Anfangs auch von Google oder Facebook behauptet und inzwischen nutzen es (fast) alle.

Nun möchte ich hier keine Grundsatzdiskussion zum Thema Datenschutz und moderne Technik anzetteln, sondern im Grunde mein Lob an Amazon äußern, die mit Sicherheit in Deutschland als Vorreiter der Sprachassistenz, einiges an Geld verbrennen müssen, um Technik wie den Amazon Echo zu entwickeln und uns zugänglich zu machen. Google hält sich mit seinem Google Home Lautsprecher hierzulande nach wie vor dezent zurück.

Sonos Lautsprecher mit Alexa & Co

Auch der neue Sonos CEO Patrick Spence hat erkannt, dass sein Unternehmen die Entwicklung an Lautsprechern mit einer intelligenten Sprachassistentin regelrecht verpennt hat. Um hier aber nicht komplett den Anschluss zu verlieren, plant das Unternehmen nun die wichtigsten Assistenten, wie Alexa, Cortana und Google Assistant in einem Lautsprecher zu vereinen. Ähnlich wie es der Audio-Hersteller auch für die Musik-Streamingdienste handhabt.

„We have already proven the ability to do this in an elegant and reliable way with music services. We are going to do the same with voice services, bringing all the services that matter to every home. This, combined with our strength and breadth in music streaming services, our commitment to building a software platform that partners can easily build on, our variety of awesome products that fit every room (vs. a one-size-fits-all approach), and sound quality that makes music come alive unlike anyone else, sets us up for a strong future.“

Ob sich Amazon, Google und Microsoft auf einen solchen Deal einlassen werden ist fraglich, denn primär sind die Unternehmen daran interessiert ein Stand-Alone-Produkt zu liefern, wie es Amazon beispielsweise zur CES mit dem Lenovo Smart Assistant demonstriert hat.

[Quelle: TheVerge]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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