Apple beantragt Patent für einen iPhone-Blocker im Auto

Obwohl die Gesetze und Strafen härter werden für Autofahrer was verschiedene Delikte betrifft, können viele Autofahrer nicht davon ablassen und telefonieren während sie am Steuer sitzen. Damit gefährden sie nicht nur sich sondern auch andere Verkehrsteilnehmer und das will Apple in Zukunft mit einem möglichen iPhone-Blocker zu verhindern wissen.

Apple wird vor allem von der Konkurrenz aus dem Android-Lager gerne mal vorgeworfen, dass der Konzern seine Kunden bevormundet. Bei manchen Dingen ist die Behauptung nicht ganz, aber bei einer Sache könnte das künftig sogar von größerem Vorteil sein für iPhone-Besitzer. Denn Apple hat ein Patent beantragt, mit welchem der Konzern die Benutzung des iPhone während der Autofahrt unterbinden kann. Der Antrag für diese Funktion könnte über kurz oder lang in die CarPlay-Pläne des US-Konzern eingebunden werden, womit Apple den Schritt ins Cockpit von Fahrzeugen wagt.

iPhone sorgt für verantwortungsvolles Fahren

Laut der Patentbeschreibung erfolgt die Erkennung ob man sich gerade in einem Auto fortbewegt über einen Sensor zur Erkennung der Geschwindigkeit oder über das im iPhone integrierte GPS. Wäre das iPhone jedoch direkt mit Auto verbunden, dann könnte es von dessen Bordcomputer die nötigen Daten erhalten, um in den Blockier-Modus zu wechseln. Möglich wäre zudem eine Erkennung über die Frontkamera, in welcher Sitzposition sich der Fahrer befindet und bei Bedarf die Nutzung verweigern. Eine fast schon ideale Ergänzung für Apples CarPlay, zu dessen ersten Unterstützern Mercedes, Volvo und der italienische Luxus-Autobauer Ferrari

Laut der Statistik in Deutschland ist das Risiko einen Unfall zu verursachen während man telefoniert 23 Mal so hoch wie im Normalfall. Laut dem neuen Bußgeldkatalog, der ab morgen den 1. Mai in Kraft tritt, kostet das Telefonieren am Steuer künftig 60 Euro und einen Punkt in Flensburg. Die Punkte selbst lassen sich nicht mehr so einfach löschen und auch das Limit an sammelbaren Punkten wird von 18 auf 8 Punkte herunter gesetzt. Man sollte sich also ernsthaft überlegen für ein Telefonat nicht doch lieber an den Straßenrand zu fahren und dann erst zu telefonieren. Es dient nicht nur der Sicherheit sondern künftig auch dem Führerschein.

Beitrag teilen:

Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares